Wednesday, November 30th, 2022

Bitcoin oder Ethereum: Welche Kryptowährung macht Casinospieler glücklicher?

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Online-Glücksspiele erleben in der letzten Zeit einen regelrechten Boom. Immer mehr Spieler wollen dabei die Vorteile von digitalen Währungen nutzen und zahlen ihre Einsätze mit Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung. Die Vorteile dabei sind zum einen die günstigeren Gebühren und zum anderen die anonyme und sichere Anwendung. Oft genügt es, dass Spieler sich mit einer E-Mail-Adresse anmelden. Die Hinterlegung von persönlichen Daten oder ein Identitätsnachweis zur Kontobestätigung entfallen dabei. Wer sich für ein Krypto-Casino entscheidet, muss auch festlegen, welche Kryptowährung zum Einsatz kommen soll. Soll es der allseits beliebte und akzeptierte Bitcoin sein? Oder lieber die noch neuere Währung Ethereum? Wer die Unterschiede kennt, kann sich leichter entscheiden.

Ein Tipp vorweg: Mittlerweile gibt es neben Bitcoin und Ether noch viele weitere Kryptowährungen. Wer sicherstellen will, dass seine gewählte Kryptowährung auch von den Casinos und Wettanbietern akzeptiert wird, entscheidet sich am besten für eines der beiden größten und beliebtesten digitalen Gelder.

Bitcoin-Casinos sind Marktführer

Der Bitcoin gilt als die beliebteste Kryptowährung und der Kurs knackte Anfang November die 68.000-Dollar-Marke. Spezielle Bitcoin-Casinos waren die ersten, die Kryptowährungen akzeptiert haben und gelten deshalb auch als Pioniere. Ansprechend für Verbraucher ist, dass man sich bei diesen auch einen Casino Bonus Code holen kann der ausschließlich für Bitcoins gilt. Bitcoin ist aber meist nicht die einzige Kryptowährung, die von solchen Casinos akzeptiert wird. Auch Ripple, Litecoin und Ethereum sind hier ein oft akzeptiertes Zahlungsmittel.

Zu den wesentlichen Vorteilen gehört, dass der Bitcoin unabhängig von politischen Systemen agiert und dezentral konzipiert ist. Daher gibt es nicht nur bei Online-Casinos, sondern auch bei anderen Online Games wie zum Beispiel Goodgame Big Farm innovative Zahlungsmittel wie Bitcoins zur Auswahl.

Ethereum-Casinos ziehen nach

Ethereum ist auf dem Vormarsch. Hier zeigen sich auch bei Online Casinos ein paar wesentliche Vorteile. Unter anderem werden bei Ethereum Transaktionen schneller verarbeitet. Darüber hinaus sind die Gebühren deutlich günstiger. In den digitalen Spielbanken gibt es noch nicht so viele Möglichkeiten, mit Ethereum zu spielen. Allerdings ist es günstiger, schneller und einfacher zu handhaben. Auch in anderen Anwendungsbereichen macht dieser Coin dem Marktführer Konkurrenz und sicherheitsbewusste Nutzer entscheiden sich wahrscheinlich eher für Ethereum, da dieser Smart Contracts anbietet, ein Service, der bei Bitcoin nicht zu finden ist.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Bitcoin und Ethereum

Bei Bitcoin und Ethereum handelt es sich in beiden Fällen um Kryptowährungen, basierend auf der Blockchain-Technologie. Es gibt allerdings beachtenswerte Unterschiede und die beiden Währungen kommen in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz.

Die Erfinder von Bitcoin waren die ersten, die die Blockchain-Technologie angewandt haben. Es ist eine Währung entstanden, die sich von den traditionellen Währungen auf der Welt unterscheidet. Die vollkommen neuen Ideen machen die Währung von der eines bestimmten Landes, einer bestimmten Regierung und sogar von einer Bank unabhängig.

Diebstahl und Betrug sind mit diesen Währungen ebenfalls sehr schwierig, denn ein dezentralisiertes Netzwerk muss jeder Transaktion zustimmen. Das betrifft vor allem die Rechtmäßigkeit des Zahlungsempfängers als Inhaber der Kryptowährung. Die Coins lassen sich offen auf dem Markt handeln. Jeder, der dem Netzwerk Rechnerleistung zur Verfügung stellt, kann am Mining teilnehmen und selbst Coins „schürfen“. Natürlich ist die Währung mittlerweile auch ein Zahlungsmittel, das in vielen Online-Stores anerkannt ist.

Der Bitcoin ist in der Menge limitiert. Die Höchstmenge an Bitcoin, die es je geben wird, beträgt 21 Millionen. Damit sich der Bitcoin nicht erschöpft, haben die Erfinder Halbierungsmeilensteine festgelegt. Ist ein Meilenstein erreicht, bekommen die Miner weniger Bitcoin ausgezahlt. Für viele Anleger sind diese Meilensteine sehr wichtig, weil sie manchmal die Marktvolatitilität beeinflussen und der Kurs dann nach oben schnellt. Häufig passiert aber auch gar nichts.

Ethereum war zunächst nur eine Technologie, die die Blockchain-Technologie außerhalb des Währungskontexts angewandt hat. Dezentralisierte Anwendungen und Smart Contracts gehen auf Ethereum zurück. Die Plattform brauchte allerdings ab einem gewissen Zeitpunkt eine eigene Währung, die sich in Übereinstimmung mit den Plattform-Protokollen verwenden ließ. Das Mining von Ether funktioniert genauso wie bei Bitcoin. Allerdings dürfen die Schürfer eine Gebühr verlangen, wenn sie eine Transaktion bestätigen.

Die Menge an Ether, die je geschürft werden kann, ist nach oben nicht begrenzt. Die beim Bitcoin empfundene Knappheit, die den Wert des Bitcoins beeinflusst, gibt es also bei Ether nicht. Ether ist im Ethereum-Netzwerk anerkannt, wird allerdings in anderen Bereichen selten als Zahlungsmittel anerkannt.

Warum werden Bitcoin und Ethereum als einzige Alternativen benannt?

Bitcoin und Ethereum sind die gängigsten Kryptowährungen. Insbesondere der Bitcoin ist auf dem Kryptowährungsmarkt unangefochten die Nummer eins. Da allerdings die Kosten für diese beiden Währungen stark gestiegen sind, kann auch eine andere Kryptowährung attraktiv sein, wie Ripple, Bitcoin Cash, Litecoin oder Dogecoin.

Play-to-Earn als Zukunft der Gaming-Industrie

Die Welt wird immer digitaler. Menschen geben Geld für Dinge aus, die nur im virtuellen Raum einen Wert haben. Auch beim Gaming ist das so. Gamer bezahlen für Skins, Spielgegenstände, Accessoires und Dinge, die im Spiel nützlich sind. Bisher war es so, dass diese Dinge nur im Spiel nützlich waren. Die Spieler gaben Geld aus, um mehr Spielspaß zu haben. Mit Play-to-Earn-Blockchain-Spielen ist es jetzt möglich, diese NFTs – Non-fungible Token – mit neuen Optionen zu nutzen. Nicht nur der Spieleanbieter profitiert davon, sondern auch die Spieler. Sie können die digitalen Vermögenswerte nicht mehr nur erwerben, um zu spielen. Sie können sie ganz nach Belieben in den Blockchain-Netzwerken handeln und an andere Spieler verkaufen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden immer mehr Spieleanbieter das Play-to-Earn-Prinzip umsetzen. Derzeit gibt es hier noch wenige Angebote. 2018 hatte beispielsweise die gamigo group die Kooperation mit der Laurel Foundry Ltd. Bekanntgeben – und damit die Implementierung des GamerToken. Das wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft wahrscheinlich noch erweitern und auch die großen Spieleanbieter werden früher oder später zu Play-to-Earn kommen.


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