Monday, January 30th, 2023

My Lands Test

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Die Beschreibung vom Browsergame My Lands wird recht kurz gefasst. Es handelt sich um ein strategisches Spiel mit wirtschaftlichen und militärischen Elementen. Soweit keine Innovation zu lesen. Interessant wird es mit dem Zusatz „Jagd auf die Schwarzen Perlen“. Deshalb und wegen der überzeugenden Grafik des Titelbildschirms haben wir uns entschlossen, My Lands einmal zu testen.

Die Wahl der Rasse

MyLands bietet dem neuen Spieler vier verschiedene Rassen. Zur Auswahl stehen Dämonen, Lichtelfen, Dunkelelfen und die Ritter. Damit haben sich auch gleichzeitig jeweils zwei Rassen zusammen getan. In den Beschreibungen erfährt man, welche Vorteile das jeweilige Volk hat. Wir haben uns für die Ritter entschieden, weil sie die schnellste Goldproduktion, viel Lagerraum und größte Kraft beim Tragen von Ressourcen haben. Es folgte bei DSL 6000 eine ca. 30-sekündige Ladezeit.

Los geht’s

Name, Passwort und E-Mail wurden eingetragen und derweilen konnte man schon einen ersten Eindruck von der Grafik gewinnen. Ein älterer Herr wurde uns als Helfer zur Seite gestellt. Nun begann der übliche Aufbau der wichtigsten Gebäude für die Grundversorgung. Neben den gewohnten Ressourcen wie Holz und Stein, steht vor allem die Forschung im Mittelpunkt von MyLands. Die ersten Aufträge führten zu einer Vielzahl von Gebäuden. Leider mit einem großen Nachteil. Es darf immer nur ein Gebäude zur selben Zeit errichtet oder verbessert werden. Damit zogen sich bereits die ersten Aufgaben eine kleine Ewigkeit hin. Man sollte dies auch für später beachten, denn damit erklärt sich My Lands zu einem sehr langsam entwickelnden Spiel. Nebenbei bemerkt, die Platzierungen der ersten Gebäude sind festgelegt.
Zusatz: Im späteren Verlauf des Tutorials, beim Bau der Kaufläden, durften wir dann zwei Objekte gleichzeitig errichten.

Serververbindung verloren

Beim Bau der zweiten Holzfällerhütte erschien auf einmal ein kleines Fenster mit „Spielstand speichern“. Ok dachten wir, also versuchten wir noch einmal, die zweite Hütte zu bauen. Prompt erschien in der unteren rechten Ecke ein Fenster mit „Serververbding: verloren“. Das Spiel suchte nach einem Reconnect. Nach etwa einer Minute kam dann der automatische Logout. Wir gaben die Daten wieder ein, wählten den Server aus und es ging problemlos weiter. Ein solcher Ausfall erscheint nicht gerade vertrauenserweckend.

Briefe an Spieler senden

Um uns gleich einen Namen zu machen, forderte uns der Helfer auf, einen Brief an unsere Nachbarn zu schreiben. Eine Art Bekanntmachung mit Zwang. Sicherlich eine interessante Idee für viele Spiele. Auf diese Weise können neue Freundschaften sehr schnell entstehen. In einem Browsergame ist so etwas fast immer wichtig. Doch dies zwanghaft tun zu müssen, finden wir etwas übertrieben. Ein Hinweis am Ende des Tutorials wäre besser angebracht.

Die Gebäude und Bauzeiten

MyLands bietet eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Gebäuden. Diese unterteilen sich in fünf Kategorien. Produzierende und militärische Gebäude sind nur zwei davon. Wohnhäuser fallen zum Beispiel in den Bereich der Staatsgebäude. Zur Verteidigung des Reiches gibt es noch Türme und Festungen. Dann gibt es noch Spezialgebäude. Aber noch einmal zurück zu den Wohnhäusern. Sie bestimmen die Anzahl der freien Bevölkerung. Beim Bau neuer Gebäude erscheint eine skalierbare Achse im unteren Teil des Fensters. Durch sie kann man bestimmen, wie viel freie Bevölkerung an einem Gebäude arbeiten soll. Danach richtet sich dann die Bauzeit und die Arbeiter wollen mit Gold entlohnt werden. Daraus ergeben sich strategische Elemente, selbst beim Bau von Gebäuden.

Helden

Im späteren Spielverlauf kann man noch Helden anheuern. Diese erlernen Fähigkeiten und können mit Gegenständen ausgerüstet werden. Diese wirken sich positiv auf Truppen und die Stadt aus. Nur mit einem Held kann man auch an den entsprechenden Missionen teilnehmen.

Gameplay

Der Spielbildschirm erstreckt sich über das gesamte Fenster des Browsers. Damit fällt lästiges Scrollen weg. Manche aufgerufenen Fenster sind allerdings höher, als unser Bildschirm beim Test war. Das Kreuz zum Schließen mussten wir uns gelegentlich erst herunterziehen. Die frei beweglichen Fenster erlauben es dem Spieler aber, sich seinen Spielbildschirm frei einzurichten.

Grafik

Den Spieler erwartet eine kunterbunte Welt. Wir gehen davon aus, dass bei der Wahl einer bösen Rasse die Farben wesentlich dunkler ausfallen. Die Detailgenauigkeit ist vor allem bei den Gebäuden und Figuren sehr gut. Die restliche Umgebung erscheint etwas vereinfacht, sicherlich um die Ladezeiten kurz zu halten.

Premium

Schwarze Perlen sind die Premium-Währung. Interessanter Weise kann sie ohne Geldeinsatz in den Ruinen erbeutet werden. Mit ihr kauft man ein Abo (Premium-Account) und erhält einige Vorteile.
Bei Bau- und Forschungsaufträgen muss man vorsichtig sein. Gerne erscheint ein Bildschirm, womit man das Vorhaben beschleunigen kann. Dafür werden natürlich Schwarze Perlen verlangt. Wir klickten zum Beispiel auf die Forschung für den Markt. Anstatt des Startens, gab es nur ein „Bestellen“. Wir dachten zunächst nicht daran, dass eine weitere Forschung Schwarze Perlen kosten würde, doch dem war so. Wir machten dies, während wir auf die Fertigstellung der Gebäude im Tutorial warteten. Vielleicht wäre die Funktion nach dem Tutorial nicht mehr kostenpflichtig gewesen.

GeldabCash

Über diesen seltsamen Begriff sind wir gleich auf der Startseite gestoßen. Mit einem Klick wurden wir zum internen Wiki weitergeleitet. Dort findet man die Erklärung, wie man mit dem Spiel sogar Geld verdienen kann. Allerdings auch nur dann, wenn man sich ein Abo, sprich Premium, zugelegt hat. Der GeldabCash wird wie folgt beschrieben:

„Am Anfang bekommt jeder Spieler die Promoperiode. Wenn diese vorbei ist, entscheidet er sich, ob er die Möglichkeit zum Geldabcash behalten möchte. Diese Option ist auf jedem Server zugänglich, mit Voraussetzung man spielt im bezahlten Abonnement. Das Abonnement lässt sich monatlich, sowie auch jede drei, sechs oder zwölf Monate bezahlen.

Die Benutzer, die im Abonnement spielen, können zu jeder Zeit auf das kostenlose Model ohne Geldabcash umsteigen. Das Umsteigen vom kostenlosen Model auf Abonnement mit Geldabcash ist dagegen unmöglich.

Um das Geld abzucashen, sollte man nur 3 folgende Schritte befolgen:
1. Sich registrieren
2. Spielen (also Schwarze Perlen den Monstern in Ruinen rauben, Salzseen mit SP ergreifen, bei Versteigerung gewinnen)
3. das Geld abkassieren“

Fazit

My Lands setzt einige einzigartige Akzente. Die Jagd nach den Schwarzen Perlen in Ruinen ist einer davon. Auch die Besonderheit, dass man mit dem Spiel Geld verdienen kann, sollte man nicht außer Acht lassen. Obwohl dies nur für Premium-Spieler interessant ist. Wer hätte es auch anders erwartet? Grafisch überzeugt das Spiel auf jeden Fall. Auch das Handling gelingt einem sehr komfortabel. Man spürt an vielen Stellen die Spieltiefe und das man mit My Lands viel Zeit verbringen kann bzw. muss, wenn man alles erreichen will. Dennoch kam bei uns kein großes Interesse auf, dass Spiel weiter zu verfolgen. Doch dies beurteilen wir vielleicht zu subjektiv und möchte euch deshalb nicht die Vorfreude auf das Spiel nehmen. Probiert es einfach selbst aus.

Möchtest du nun auch mit dem Spiel Geld verdienen oder einfach nur Spaß haben? Dann melde dich doch jetzt bei My Lands* an!

My Lands

Unsere Bewertung

Grafik: (8/10)
Sound: (0/10) (nicht vorhanden)
Spielspaß: (8/10)

Geeignet für: Anfänger

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Rating: 3.8/5 (13 votes cast)

My Lands Test, 3.8 out of 5 based on 13 ratings

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