Wednesday, October 27th, 2021

Monstersarmy Test

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monsterarmy-logo-grossVampire und Werwölfe liegen in einem ständigen Zwist. Der Kampf der beiden mythischen Rassen brennt schon seit mehreren Jahrhunderten und wurde in vielen Browsergames aufgegriffen. So auch in Monstersarmy. Wir haben das Browsergame getestet und verraten, ob es sich lohnt Monstersarmy zu spielen. Mehr dazu in diesem Monstersarmy Test.

Spitze Zähne & Scharfe Klauen

Das sind die Waffen der Vampire und Werwölfe. Wir haben uns für letztere entschieden, wobei dies weder Vor- noch Nachteile bringt. Es ist lediglich die Wahl der Rasse, welche das Design etwas verändert. Gleich zu Spielbeginn ein großes Manko. Zwar erscheint sofort ein Tutorial, aber in diesem muss gescrollt werden. Da dies ein separates Fenster ist und auch das Spielfeld selbst mit einem Scroll-Balken versehen ist, kommt das Mausrad ins Schwitzen. Das angezeigte Fenster ist zu klein und hätte besser gelöst werden können.


Während unsere ersten Gebäude für Nachschub errichtet wurden, konnten wir uns an der erstaunlichen Grafik gar nicht sattsehen. Es erscheint ein Berg, auf dem sich alle Einrichtungen befinden bzw. errichtet werden müssen. Dieser Berg wird von einer Vampirin und einem Werwolf umrandet und darunter, im Erdkern sozusagen, brodelt es rötlich. Fehlte nur noch eine schaurig schöne Musik.

Rohstoffverwaltung einfach gemacht

In Monstersarmy gibt es nur zwei Ressourcen, die Menschen und Gold. Für den Bau von Gebäuden werden beide Typen benötigt. Die Menschen dienen als Nahrung für Vampire und Werwölfe und mit dem Gold können die nötigen Materialien eingekauft werden. Monstersarmy macht es dem Spieler in diesem Bereich sehr einfach. Dadurch kann dieser sich auf das eigentliche Kampfgeschehen konzentrieren. Im Produzieren von Einheiten, dem Forschen und dem Schmieden von Waffen liegen die Hauptaufgaben, damit die Kriegsführung immer optimal am Leben erhalten wird.


Noch ein Vorteil bei der Ressource „Blut“ bzw. „Menschen“, sie wird nicht stündlich verbraucht. In vielen Spielen erlebt man es, dass die Nahrung regelmäßig verbraucht wird. Vergisst man in den Urlaubsmodus zu wechseln oder kann unverhofft nicht an einen PC, so läuft man nicht Gefahr, gleich alle Einheiten zu verlieren. Auch die Ressourcen sind bis zu einer bestimmten Grenze sicher vor Raubzügen. Man steht also nie ohne etwas da.

Forschen

Für die ersten Raubzüge auf neutrale Städte bekommt man 20 Einheiten geschenkt, aber natürlich soll sich die Armee baldmöglichst vergrößern. Dazu werden Spezialeinheiten erforscht und nach kurzer Zeit (ca. 30 Minuten) kann man schon in der Kaserne neue Werwölfe rekrutieren. Außerdem können die Fähigkeiten der Krieger verbessert werden. Geschwindigkeit, Tragkraft und Nahrungsverbrauch werden dadurch positiv beeinflusst und der Spieler kann selbst wählen, in welchem Verhältnis er forscht. Dadurch kommt der Strategie eine kleine Aufgabe in Monstersarmy zugute.

Während die Forschung für die Fähigkeiten der Vampire und Werwölfe verantwortlich ist, kann die Schmiede Upgrades für Fuß- und Reitertruppen herstellen. Mit höheren Stufen stehen dann auch bessere Einheiten zur Verfügung.

Einheiten produzieren

Nun gilt es Einheiten zu produzieren und das Tutorial in kürzester Zeit zu beenden. Unserer Meinung nach, ist man in Monstersarmy in wenigen Minuten mit allen Spielfunktionen vertraut. Der Aufbau ist recht simpel, anderer Browsergames sind wesentlich umfangreicher, aber auch zeitintensiver. Die Armee vergrößert sich schnell und schon nach wenigen Stunden hat man einige Raubzüge gestartet. In Monstersarmy lässt die Action also nicht lange auf sich warten und der Fokus liegt auf dem Ausrauben der wehrlosen Menschen und der feindlichen Rasse.

Gameplay

Monstersarmy ist ein Spiel mit geringem Funktionsumfang. Manchem Spieler mit wenig Zeit am Tag liegt so etwas. Wer dagegen mehr Aufgaben sucht, weil er die Wartezeiten mit Kämpfen und anderen Dingen überbrücken will, für den ist Monstersarmy weniger geeignet. Denn allein die ersten Fußtruppen benötigen 20 Minuten pro Feld auf der Weltkarte. Wo wir bei dieser gerade sind, deren frei bewegliche Steuerung hat uns gefallen, weil sie auf den ersten Blick statisch wirkt und uns dann überraschte.


Das viele Scrollen wird mit der Zeit lästig. Wechselt man bspw. ins Baumenü und will sein Zuhause erweitern, sieht man nicht auf einen Blick, wie viel Gold einem zur Verfügung steht. Die Übersicht dafür ist ganz oben zu finden. Genauso verhält es sich auch mit den Buttons, die einem den Wechsel zwischen Bauen, Forschung etc. ermöglichen. Diese sind ganz oben zu finden. Der Spielfluss wird dadurch behindert und so mancher Spieler ist davon sicherlich schnell genervt.

Grafik

Beim Design hat man sich die größte Mühe gegeben. Vor allem die zwei Figuren rechts und links am Spielfeldand sind beeindruckend. Die Detailgenauigkeit könnte nicht besser sein, auch in den verschiedenen Bereichen selbst. In der Übersicht erleuchtet der Mond die Werwolf-Siedlung und strahlt die einzelnen Gebäude an. Eine sehr realistische Umgebung wurde geschaffen und an dieser Stelle sei erwähnt, dass die Spielwelt nichts für Kinder ist, da Waffen, Gewalt und Blut deutlich zu erkennen sind. Monstersarmy richtet sich an die erwachsenen Spieler von Browsergames.

Premium

Mit den Blutstropfen kann der Premiumaccount für zehn Tage erworben werden. Dieser bietet ein Gebäude mehr in der Bauschleife und eine fünffache Produktionsschleife. Man kann seine Armeebewegungen speichern und schneller wiederholen lassen. Das Speichern von eigenen Bildern für das Profil und die Siedlung ist ein nettes Feature. Darüber hinaus kann die Produktion, Tragkraft und Geschwindigkeit der Einheiten verbessert werden. Über einen Button rechts oben, bietet Monstersarmy direkt das kostenlose Verdienen von Blutstropfen an, wenn man sich davor Werbevideos anschaut. Weitere Möglichkeiten gibt es bei „Cash for Action“. Etas verwirrend ist die zweite Währung „moonCoins“, die statt der Bluttropfen erworben werden können. Eine Möglichkeit zur Umwandlung oder wie man sonst Blutstropfen erwerben kann, haben wir nicht gefunden.

Fazit

Monstersarmy ist ein einfach gestricktes Browsergame, welches auf das Farmen und Angreifen anderer Spieler fokussiert. Das Erbauen von Gebäuden und die Errichtung einer Armee sind Nebensache. Das Scrollen ist der für uns schlimmste Fehler im Spiel. Die Premiumfunktionen verschaffen einem deutliche Vorteile, was für Freeplayer auf Dauer lästig werden könnte. Grafisch ist das Browsergame Monstersarmy dagegen absolute Spitze, lediglich die Weltkarte kommt mit einem durchschnittlichen Design daher. Was fehlt, ist eine musikalische Untermalung, passend zum gruseligen Outfit des Spiels.

Möchtest du dich nun auch als Werwolf oder Vampir auf die Jagd machen? Dann melde dich doch jetzt kostenlos bei Monstersarmy an!

Unsere Monstersarmy Bewertung

Grafik: (8/10)
Sound: (0/10) (nicht vorhanden)
Spielspaß: (6/10)

Langzeitfaktor: Mittel
Geeignet für: Einsteiger
Publisher: RedMoon Studios
Genre: Strategie, Aufbau
Ähnliche Spiele: Bitefight

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Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Monstersarmy Test, 5.0 out of 5 based on 1 rating

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Comments

One Response to “Monstersarmy Test”
  1. hallo,

    dein test gefällt mir sehr gut, schön strukturiert, unabhängig bewertet und vor allem sehr umfassend! 😉

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