Monday, January 30th, 2023

Kapifari Test

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Kapifari_LogoWir hatten schon einige Kapi-Titel von Upjers in unserem „Testbüro“ und nun kommt mit Kapifari noch ein weiterer hinzu. Dieses Mal geht es in das wilde Afrika zu einer Safari. Lohnt es sich wirklich Elefant, Löwe und Erdmännchen zu besuchen und kann Kapifari auf lange Zeit begeistern? Mehr dazu in diesem Kapifari Test!

Schon wieder ein Farmspiel…

… nur mit anderer Thematik? Diese Frage mussten wir uns zwangsläufig stellen, nachdem man von Upjers nicht immer Abwechslung gewohnt ist. Auf den ersten Blick sieht es auch genauso aus. Zu Beginn wurden schon einige Pflanzen aufgestellt, die es zu bewässern gilt. Mit jedem weiteren Level werden dann neue Gegenstände freigeschaltet, wie zum Beispiel der Bananenbaum.


Was auch sofort ins Auge fällt, sind die kleinen Tiergehege. In Kapifari ist man weniger ein Bauer in Afrika, sondern vielmehr ein Abenteuerlustiger, der gern auf Expeditionen geht, um Tiere zu beobachten, zu sammeln und ihnen zu helfen. Dazu gibt es auch gleich eine kleine Einführung, indem man wieder genesene Frösche zurück in die Wildnis entlässt.

Die Rettung afrikanischer Tiere in Not

So könnte man Kapifari beschreiben, wenn man eine Kernaussage zu der wichtigsten Aufgabe treffen möchte. Damit verletzte oder erkrankte Tiere aber überhaupt geheilt werden können, bedarf es einiger Hilfsmittel. Sie kommen zunächst in ein Gehege um sich zu erholen. Für jedes Problem gibt es dann auch ein Heilmittel, ohne das ein Tier nicht wieder entlassen werden kann. So benötigt man für einen Kratzer den „Lippenstift-Baum“. Hier kommt wieder die Fantasie der Upjers-Entwickler ins Spiel, um das Browsergame unterhaltsam und auch für Kinder geeignet zu machen.


Um Tiere und andere Utensilien finden zu können, startet man Expeditionen. Hierbei gibt es für den Spieler nichts zu tun. Er wählt lediglich das Gebiet Afrikas aus und drückt auf Start. Dann dauert es einige Minuten und die Ergebnisse liegen bereit. Wie sehr das Spiel schon entwickelt ist, zeigt sich an der Zahl potentieller Expeditionsziele. Über ganz Afrika verstreut, sind Tiere in Gefahr, aber nicht zu jedem Gebiet erlangt man sofort Zugang. Dafür gibt es das übliche Stufensystem, um auch für eine lange Zeit den Spielern noch einen Anreiz zu bieten.

Die Verwaltung entscheidet

Nach wenigen Klicks ist man mit dem Tutorial durch und kennt die wichtigsten Spielinhalte. Auf Expeditionen werden verletzte Tiere gefunden und diese gilt es zu heilen. Jede Verletzung bedarf eines anderen Heilmittels und gefüttert werden wollen die Tiere natürlich auch. Deshalb muss man in seinem Garten und durch einzelne Pflanzen wie der Bananenstaude, für regelmäßigen Nachschub sorgen. Nach dem Tutorial dauern Heilung und Erntezeit wesentlich länger. Also ist eine gute Verwaltung gefragt. Welches Tier kann ich am schnellsten heilen, weil ich schon alle Items dafür habe und wo muss ich langfristig mein Geld investieren?


Es herrscht kein Zeitdruck, verletzte Tiere können ewig im Gehege oder dem Inventar bleiben. Aber es gibt einen Platzmangel und während man nach neuen Tieren suchen lässt, gilt es die bisherigen zu versorgen, ansonsten kommt es zu einem Stau. Stress kommt deswegen aber nicht auf und so ist Kapifari vor allem für gelegentliche Spieler von Browsergames geeignet.

Sehr kostenintensiv

Zwar macht man in Kapifari sehr schnell Fortschritte in Sachen Erfahrung, aber generell sind die Preise sehr hoch angesetzt, wenn es um neue Gebäude und vor allem die Entwicklung bestehender Einrichtungen geht. Kapifari ist damit auf einen sehr langen Spielspaß ausgerichtet, aber eben nichts für „Schnellaufbauer“, was wir an dieser Stelle betonen möchten.

Gameplay

In Kapifari geht alles locker von der Hand. Wer einen sehr großen Bildschirm bzw. eine hohe Auflösung hat, der bekommt vielleicht Probleme mit zu kleinen Symbolen, die auch noch weit auseinander liegen. Ansonsten läuft Kapifari sehr flüssig und ist kinderleicht zu erlernen. Auch bei der Spielentwicklung lässt man dem Nutzer großen Freiraum. Er kann entweder mehr Gehege bauen, einen großen Wald von Bananenbäumen o.Ä. pflanzen oder sich als Dekorationsmeister versuchen. Der Kern des Spiels, den Tieren zu helfen, bleibt natürlich immer derselbe.

Grafik

Wie bei Upjers-Spielen üblich, setzt man auf die Liebe zum Detail. Die vielen Pflanzen, Tiere und Gebäude haben sehr viele Feinheiten. Wirklich scharfe Konturen sind durch das Comic-Design nicht gegeben, aber eben das macht den Charme dieser Browsergames aus, das so auch für Kinder geeignet ist. An Farbenvielfalt kann man Kapifari wohl nicht übertreffen. Das Lager steht in einer kleinen Oase und kann mit zahlreichen Gebäuden und Dekorationen erweitert werden. Da sich Kapifari noch am Anfang seiner Entwicklung befindet, ist mit deutlich mehr Spielinhalten in nächster Zeit noch zu rechnen.

Premium

Die Saphire bilden die Premium-Währung in Kapifari. Hin und wieder liegt mal einer von ihnen auf dem Spielfeld herum. Das hält den Spieler bei Laune und ermöglicht ihm, gelegentlich ein Extra zu kaufen. Mit den Saphiren kann man sich viele Pflanzen und Gebäude schon frühzeitig besorgen, aber dies lohnt nicht wirklich, wenn sie mit höherem Level sowieso verfügbar sind.

Der Premium-Account sorgt für vier kleine Helfer im Spiel, die einem so ziemlich alle Aufgaben mit wenigen Klicks abnehmen. Außerdem kann man mehr verletzte Tiere im Inventar lagern. Andere Funktionen wie mehr Freunde und mehr Nachrichten im Archiv, sind eher unwichtig. Für 30 Tage Premium-Account zahlt man rund vier Euro, was für die zwei brauchbaren Vorteile doch recht viel ist. Seine Saphire investiert man dann wohl lieber in einzigartige Bauwerke und Pflanzen.

Fazit

Kapifari ist ein ausgereiftes Browsergame, welches sich doch etwas von den anderen Titeln des Herstellers abhebt. Die Spielvielfalt ist gegeben und wird mit der Zeit sicher noch erweitert, denn aktuell steckt Kapifari noch in den Kinderschuhen. Potential hat das Browsergame in unseren Augen auf jeden Fall. Wirklich bahnbrechend wäre es für Upjers, wenn denn endlich mal Musik eingesetzt werden würde, um Atmosphäre zu schaffen. Grafisch und vom Gameplay her, ist alles bestens. Lediglich der Premium-Account lohnt sich nicht!

Möchtest du nun auch dein eigenes Tiercamp in Afrika betreiben? Dann melde dich jetzt kostenlos auf Kapifari an!

Unsere Kapifari Bewertung

Grafik: (7/10)
Sound: (0/10) (nicht vorhanden)
Spielspaß: (8/10)

Langzeitfaktor: hoch
Geeignet für: Anfänger und kinderfreundlich
Publisher: Upjers
Ähnliche Spiele: Kapifarm, My Free Farm, Farmerama
Genre: Simulation

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