Monday, September 16th, 2019

Arcard MallGame Test

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Zeit für ein wenig Shopping! Verbirgt sich hinter dem Browsergame Arcard MallGame nur eine Ansammlung von Shops, Kaffees und etwas Unterhaltungselektronik? Haben mit diesem Spiel nur Frauen Spaß oder ist es auch für die Männerwelt geeignet, sich eine eigene Einkaufs-Mall aufzubauen? Wir haben Arcard MallGame für euch getestet und alles weitere dazu findet ihr hier in diesem Arcard MallGame Test.

Geschäfte, Verpflegung und Komfort

Der Einstieg erfolgt unvermittelt, mit einem leicht verständlichen Tutorial. Eine Mall ohne Geschäfte kann nicht existieren. Also werden gleich ein paar Boutiquen, Kostümläden und Hairstylisten errichtet. Der Spieler steigt zunächst sehr schnell in den Stufen auf und schaltet dadurch weitere Gegenstände und Geschäfte frei. Die Verpflegung ist auch wichtig und so gibt es als erstes einen Hotdog-Stand. Wer längere Zeit in der Mall verbringt, dem drückt die Blase und so gilt es auch, für ausreichend Toiletten zu sorgen. Das Arcard MallGame geht also recht genau ins Detail und stellt realistisch das Geschehen eines Kaufhauses nach.

Für Nachschub sorgen

Noch etwas realistischer wird das Browsergame, indem man immer für Nachschub sorgen muss. Dem Hotdog-Verkäufer dürfen die Würstchen nicht ausgehen und eine Boutique ohne die neuesten Designerstücke, verkauft sich nicht gut. Der Spieler muss also stets ein Auge auf das Lager haben und bedenken, dass die Anlieferung einige Stunden dauert. Das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass dieses Spiel einen regelmäßigen Login benötigt. Zwar kann man auf Vorrat einkaufen, aber dieser geht irgendwann zur Neige und außerdem muss man die Aktivitäten des Verkaufens stets wiederholen, wobei dies verschiedene Wartezeiten in Anspruch nimmt. So verkauft sich ein Hotdog bspw. schneller als ein neues T-Shirt.

Aufgaben verlangen Premium

Dies ist nur ein Beispiel aber wenn es darum geht, die Aufgabe „Reinige den Hairstylisten“ geht, dann ist dies nur für Premium-Spieler möglich. Zwar gewinnt man mit der Zeit einiges an Goldmünzen, aber in dem Moment, wo die Aufgabe eingestellt wird, hat man noch nicht genug davon zusammen, um den Hairstylisten kaufen zu können. Zwar kann man die Aufgabe ignorieren, aber jeder weiß, dass durch ihre Erfüllung eine weitere freigeschalten wird und deren Belohnung will man ja auch haben. Ob das ein Konzept ist, wie man Spieler für Premium-Content gewinnen kann?

Zeitlich begrenzte Aufgaben & Optikpunkte

Nach den ersten paar Stufen gibt es zudem Missionen, welche in einer vorgesehenen Zeit erledigt werden müssen. Der Spieler entscheidet, wann eine Aufgabe startet und nach deren Erfüllung, gibt es eine Belohnung, plus Wartezeit. Wer fleißig spielt, kann mit diesen zeitlich begrenzten Aufgaben wesentlich schneller die nächste Stufe erreichen.

Bei jeder aufgestellten Dekoration, gibt es ein paar Optikpunkte. Diese werden nur kurz angezeigt, weshalb wir den tieferen Sinn dahinter verstehen wollten. Die Punkte fließen scheinbar nur in die Bewertung bei der Kundenzufriedenheit mit ein. Aber in welchem Maß, das wird nicht gesagt und weitere Vorteile ergeben sich daraus scheinbar nicht.

Bedürfnisbefriedigung

Die Kundenzufriedenheit ist in einer Mall besonders wichtig und bei so einer Größenordnung gibt es viele Bedürfnisse zu befriedigen. Die Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten muss gegeben und die Geschäfte dürfen nie verschmutzt sein. An Toiletten darf es nie mangeln, auch nicht an Parkplätzen usw. Dies führt zu einer Gesamtbewertung, die in regelmäßigen Abständen kontrolliert wird. Je höher das Ergebnis ausfällt, desto mehr Kunden werden in die Mall kommen. Dies ist ein schlaues System, um die aktiven von den inaktiven Spielern zu trennen. Schlussendlich geht es darum, einer der besten in der Rangliste zu werden. Doch dafür ist auch Einsatz und Fleiß gefragt.

Gameplay

Das Gameplay vom Arcard MallGame ist denkbar einfach. Das Menü ist sehr übersichtlich strukturiert und während des Tutorials lernt man alle Bereiche kennen. Doch gerade in der Steuerung haben sich noch ein paar Fehler versteckt. Es geschieht recht oft, dass man sich verklickt, weil Buttons die Geschäfte überlagern.

Was beim Spielen aber wirklich nervt, ist die Verschiebung beim Scrollen. Selbst wenn man sich mit dem Cursor im Spielfeld befindet und das Mausrad dreht, scrollt das Browserfenster hoch und runter. Befindet man sich in der mittleren Zoom-Stufe und geht dann heraus, scrollt man nach unten und umgekehrt. Eine Tastenkombination gibt es dafür nicht und auch in den Einstellungen ist nichts mit dem Zoomen möglich. Wer ein neues Geschäft bauen will, wird mit demselben Problem konfrontiert. Nur das hierbei das System automatisch zur größten Zoom-Stufe wechselt und automatisch nach oben scrollt.

Grafik

Vom Design her kann man Upjers wie immer nichts nachsagen. Hier stecken die Entwickler vermutlich die meiste Zeit hinein, um optisch zu glänzen. Das Auge spielt schließlich mit, aber das allein genügt halt nicht. Die diversen Charaktere sind gut zu erkennen. Vom kleinen Kind mit dem Lolly im Mund, bis zur Oma mit ihrem Rollator, sind alle Altersgruppen bei den Kunden vertreten. Auch die Geschäfte lassen sich deutlich voneinander unterscheiden. Farbenfroh, mit vielen Logos und Symbolen und einem Hang zur Comic-Detailverliebtheit, kann man lediglich bemängeln, dass es im Moment noch keinen Vollbildmodus gibt.

Premium

Wie bereits oben erwähnt, nennt sich die Premium-Währung Goldmünzen. Nur mit ihr können manche Geschäfte und Dekorationen gekauft werden. Was aber wirklich nützlich sein kann, sind die vier Helfer, welche sich um Reinigung, Pflanzen und dergleichen kümmern. Sie sind während einer längeren Abwesenheit sinnvoll oder wenn man sich so manchen Klick ersparen will. Zudem gibt es noch einige Booster, welche die Gewinnung von Geld und Erfahrung etwas steigern. Wir sprechen hier von jeweils 25% mehr im selben Zeitraum, wie Freeplayer verdienen würden. Das lohnt sich dann schon mit der Zeit, vor allem um die kostspieligen Parkplätze schneller anschaffen zu können.

Fazit

Nun, an Arcard MallGame werden wohl wirklich die Frauen in erster Linie Gefallen finden. Es gibt viel einzurichten und zu dekorieren. Man kann alles frei gestalten, muss aber zeitgleich wirtschaftlich denken. Es gibt bestimmte Vorgaben zu erfüllen und die Missionen sind relativ abwechslungsreich. Sofern die technischen Fehler behoben werden und es einen Vollbildmodus gibt, könnte es lange Zeit richtig Spaß machen, dieses Browsergame zu spielen.

Möchtest du nun auch dein eigenes Kaufhaus betreiben, dann melde dich jetzt kostenlos bei Arcard MallGame an!

Unsere Arcard MallGame Bewertung

Grafik: (8/10)
Sound: (0/10) (wird aber in den Optionen versprochen)
Spielspaß: (6/10)

Langzeitfaktor: verbesserungswürdig
Geeignet für: Anfänger & Kinder
Publisher: Upjers
Ähnliche Spiele: KapiMall, My Café Katzenberger,
Genre: Simulation

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Arcard MallGame Test, 5.0 out of 5 based on 1 rating

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