Monday, September 16th, 2019

Forge of Empires Test

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Forge_of_Empires-logoInnoGames rührt schon seit einigen Monaten kräftig die Werbetrommel für seinen neuesten Browsergame-Streich „Forge of Empires“. Wir haben uns das Strategie-Spektakel näher angesehen und ob es uns begeistern konnte oder nicht, das erfahrt ihr im nachfolgenden Forge of Empires Test.

Aufbauen und Ausbauen

Der Beginn von Forge of Empires ist derselbe wie in vergleichbaren Browsergames. Man hat sein Hauptgebäude und errichtet drumherum Wohnhäuser, Produktionsstätten und was sonst noch benötigt wird. Schon nach kurzer Spielzeit stechen zwei Dinge positiv heraus. Zum einen startet man in einem sehr frühen Zeitalter der menschlichen Geschichte und kann sich dann die Epochen hoch arbeiten. Zum anderen begeistert eine stimmungsvolle Musik aus dem Hintergrund und schafft eine angenehme Atmosphäre. Schnelle Ladezeiten verstärken den Effekt eines gut strukturierten und schnellen Browsergames.

Der erste Kampf

Die nächste Überraschung erwartet den Spieler, wenn er sein erstes Gefecht bestreitet. Zunächst wird das Nachbarland ausspioniert, um anschließend seine Truppen einmarschieren zu lassen. Natürlich trifft man auf Widerstand, der besiegt werden muss. Anstatt eines simplen Gefechts, übernimmt der Spieler selbst die Rolle des Feldherren. Er muss wählen, welche Einheiten er in den Kampf schickt, denn die Zahl der Slots ist begrenzt und anschließend muss er sie auch auf dem Schlachtfeld steuern.


Vor allem im späteren Spielverlauf, entwickeln sich daraus viele Möglichkeiten, eine Schlacht zu führen und für sich zu entscheiden. Der Spieler muss im Vorfeld taktieren, welche Einheiten den größten Effekt gegen den Feind haben. Ein tolles Spielprinzip, dass Spannung erzeugt und den Langzeitfaktor positiv beeinflusst. Auch während des Kampfes gibt es entsprechende Musik, die den alten Charme der rundenbasierten Strategiespiele in die Neuzeit holt.

Forge-Punkte und Forschung

Wie soeben erwähnt, reißt man in Forge of Empires durch verschiedene Zeitalter. Damit die Fortschritte nicht zu schnell ablaufen, gibt es die Forge-Punkte. Mit ihnen können wichtige Bereiche des Spiels, etwa neue Gebäude oder Einheiten, freigeschalten werden. Sie füllen sich nur sehr langsam auf und sind auch schnell an ihrem Maximum angekommen. Hier sind aktive und fleißige Spieler gefragt, die sich mehrmals am Tag einloggen können.


Die Forschung wurde damit bereits angesprochen und sie bietet einen weiteren wichtigen Abschnitt dieses Browsergames. Nur wer alle Forschungen eines Zeitalters erhalten hat, kann zur nächsten Epoche aufsteigen und dabei hält man sich sehr nah an die tatsächliche Geschichte unserer Menschheit. Es beginnt in der Bronzezeit und während unseres Tests von Forge of Empires, konnte man bereits bis zum Industriezeitalter forschen.

Gütern & Handel

Während Gold und Vorräte als Grundressourcen benutzt werden, gibt es noch eine Vielzahl von Gütern, die im späteren Spielverlauf gesammelt werden müssen. Entweder durch Produktion oder sie werden bei Raubzügen erbeutet. Wer von einem Gut zu viel im Lager hat, der kann es zum Händler bringen und weil die Spieler hier untereinander und nicht mit einem NPC handeln, entsteht ein dynamisches Marktsystem, mit Angebot und Nachfrage. Dabei wird ein einfaches Tauschgeschäft vorgeschlagen, dessen Ressourcen durch ihre Häufigkeit variieren. Die Fülle an Materialien ist dabei sehr interessant. Ob verschiedene Holzarten, Edelmetalle, Koks o.Ä. man orientiert sich nahe an der Realität und dies macht Forge of Empires auch zu einer kleinen Geschichtsstunde.

Mitspieler und NPCs

In Forge of Empires tritt der Spieler so gesehen gegen gleich zwei Gruppierungen an. Zum einen gilt es, die umliegenden Gebiete zu erobern. Diese sind nur vom Spieler selbst zu sehen und sobald sie eingenommen worden sind, liefern sie zusätzliche Boni wie Gold oder Rohstoffe. Darüber hinaus muss aber noch gegen die anderen Spieler gekämpft werden. Allerdings nur in Form eines Wettrennens um den besten Platz in der Rangliste. Es kommt niemals zu einem Kampf mit anderen Spielern, ganz im Gegenteil. Man kann sich sogar gegenseitig helfen, indem man Arbeiter motiviert oder fertige Produktion für seine Freunde abruft.


Gruppierungen ala Gilde können trotzdem gefunden werden, um sich gegenseitig auszutauschen und günstiger zu handeln. Forge of Empires geht hier einen anderen, mehr friedlicheren Weg. Man tritt zwar in Wettstreit an, läuft aber nicht Gefahr, Tag und Nacht angegriffen werden zu können.

Gameplay

Das Gameplay von Forge of Empires wirkt zunächst sehr umfangreich, aber nach einigen gelösten Aufgaben hat man sich schnell mit den Funktionen vertraut gemacht. Trotz vieler Features und gutem Design, lädt das Spiel angenehm schnell. Die Funktionen sind übersichtlich, aber das Spiel bietet dennoch viel Tiefe. Das Forschen, sowie die unterschiedlichen Einheiten, bieten genügend Anreize für langanhaltenden Spielspaß. Zu schnell geht es auch nicht voran, da oft Gold und Vorräte fehlen, was wiederum nicht verlangt, stets online zu sein. Zwei bis drei Logins genügen an einem Tag.

Grafik

Das Spiel verfügt über zwei Zoom-Stufen. Die Nahansicht wirkt etwas gedrückt und ist daher nicht so bequem zu spielen. Zoomt man heraus, kann man alles wunderbar spielen und den höchsten Komfort bietet der Vollbildmodus. Die gezeigten Figuren und kleinen Abbildungen sind detailliert genug, um die Vorstellungskraft anzuregen. Man kann einen Speerkämpfer deutlich von einem Bogenschützen unterscheiden. Auch mit dem Fortschritt durch die Epochen, sieht man sehr schön die Entwicklung der Gebäude und Einheiten.

Premium

Hin und wieder wird der Drang zum Kauf der Diamanten deutlich. So gibt es bspw. bei der Dekoration einige Gegenstände, die deutlich bessere Boni erbringen, aber eben nur für reales Geld zu haben sind. Viele Fortschritte im Spiel, können mit den Diamanten sofort freigeschalten werden. Dies gilt auch für die Forschungen. Wer sich hier also mit viel Geld einbringt, kann schnell in der Rangliste aufsteigen. Dies ist der vielleicht einzige und für uns größte Nachteil, denn dadurch wird der Wettbewerb im Ranking verfälscht.

Fazit

Wem dies aber egal ist, der kann sich an einem gut ausgereiften Browsergame erfreuen. Forge of Empires bietet sehr großen Tiefgang. Angefangen bei den realistischen und detailgetreuen Inhalten, über die zahlreichen kleinen Abbildungen der Epochen, bis hin zu einem guten Spielfluss, bietet dieses Browsergame wirklich alles, was das Herz eines Aufbau-Strategen höher schlagen lässt. Abgerundet wird das Ganze durch den tollen Sound, der sich nicht zu oft wiederholt und einen durchgehend begleitet und fasziniert.

Falls du nun auch mitspielen möchtest, dann melde dich doch jetzt kostenlos bei Forge of Empires* an!

Unsere Forge of Empires Bewertung

Grafik: (8/10)
Sound: (10/10)
Spielspaß: (9/10)

Langzeitfaktor: sehr hoch
Geeignet für: Anfänger
Ähnliche Spiele: Call of Gods, Pandaemonic: Lords of Legions
Genre: Aufbau/Strategie

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Rating: 3.2/5 (17 votes cast)
Forge of Empires Test, 3.2 out of 5 based on 17 ratings

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Comments

6 Responses to “Forge of Empires Test”
  1. mikel sagt:

    hab es selber mal eine zeitlang gespielt, aber irgendwie ist mir die lust vergangen. und hab mich dann auchauf andere browsergames gestürzt.

  2. Familycheck sagt:

    Das Spiel selbst ist ganz in Ordnung. Doch es sollte wirklich jeder, bevor er das Spiel beginnt, die AGB´s genau durchlesen. So ist das Spiel in keiner Weise für eine Familie geeignet oder wenn man mit dem Partner in einer Gilde spielen möchte. Mit WLAN oder wenn mehrere Computer über einen Router rausgehen sieht es ganz finster aus. Von einer Sperre ist man dann nicht mehr weit entfernt. Der Support ist hier auch nicht unbedingt hilfreich da die AGB´s ganz klar hier dagegen sind. Familienmitglieder dürfen nicht auf der gleichen Welt spielen sondern müssen jeder in einer anderen starten. Also dürfen sie dann auch nicht in der Gilde von Mama und Papa spielen. Darum rate ich von diesem Spiel jeder Familie ab. Partner die über die gleiche Internet Leitung rausgehen werden auch enttäuscht werden. Es gab sogar schon Fälle wo der Partner nur zu Besuch war und sich mit I-Pad eingeloggt hat und eine Sperre bekam da gleiche Internetleitung.

  3. Chris sagt:

    Ich kann jedem nur von dem Spiel abraten.
    Nach einer vor Kurzem durchgeführten Punkte-Neuberechnung, wurden den Spielern alle bisher erhaltenen Punkte für das Einsammeln von Ressourcen abgezogen.
    Viele Spieler hatten ihre Spielstrategie entsprechend ausgerichtet und teilweise auch viel Geld investiert, um kleine, aber beständige Fortschritte in der Rangliste zu erreichen.
    Dies wurde jetzt alles umgeworfen und ad absurdum geführt.
    Inno-Games ist auch nicht bereit, die Änderung wieder rückgängig zu machen.
    Im FOE-Forum ist die Hölle los.

    Inno-Games nimmt überhaupt keine Rücksicht auf die Wünsche der Spieler, ganz im Gegenteil, man hat den Eindruck, das Spiel soll systemtisch kaputt gemacht werden.

    Viele Fehler und Bugs sind schon LANGE bekannt, es wird aber nichts zur Lösung getan.

    Stattdessen kommen häufig Updates mit Funktionen, die kein Mensch braucht, unnötig Performance verbrauchen und es tauchen neue Fehler auf.

    Aktuell z. B. wird der Zähler der gewonnenen Kämpfe nicht mehr weitergezählt.

    Unvermögen oder Absicht?

    Wer auch nur einen Cent für ein Inno-Game ausgibt, wird es irgendwann bitter bereuen.
    Nie wieder Inno-Game!
    Gruß,
    cpu.

  4. Merlin1559 sagt:

    Ich verliere langsam aber sicher die Freude am Spiel. Man kann bereits gebaute Produktionsstätten nicht vorübergehend einlagern, genauso wenig die Gebäude drehen um den knappen Platz besser zu nutzen. Als absolut unfair empfinde ich die Kämpfe bei den Expeditionen. Teilweise stehen den 8 angreifenden eigenen Einheiten 14 gegnerische Einheiten in 2 Wellen gegenüber. Wo bleibt da die Fairness? Ich werde jedenfalls bis zu einer Änderung keinen Cent mehr für dieses Spiel ausgeben.

    Gruß
    Merlin

  5. mk sagt:

    Der Anfangshype hat bei mir stark nachgelassen, als ich gemerkt habe, dass Innogames nur auf mein Geld aus ist.

    Anfangs macht es Spaß und man braucht auch wenig bis gar keine Diamanten kaufen. Erst später, wenn man schon eine Weile gespielt hat, wird es plötzlich verdammt schwer, so dass man doch immer wieder verleitet ist, Diamanten zu kaufen um weiter zu kommen. Und wenn man erst einmal echtes Geld für Diamanten investeirt hat, dann weiß das Innogames und legt einen Steine in den Weg, damit man noch mehr Geld ausgibt.

    Kämpfe gar nicht mehr, bis kaum noch zu schaffen, da die Gegner in späteren zeitaltern in Wellen angreifen. Da kann es schon mal sein, dass man mit 8 Einheiten gegen 16 Einheiten kämpfen muss.

    Komisch ist auch, dass man Kämpfe verliert, die man eigentlich gar nicht verlieren dürfte. Bsplw., wenn die eigenen Einheiten doppelt so stark sind wie die des Gegners, der Gegner einen dann aber weghaut und am Ende des Kampfes noch 5 Einheiten übrig hat. Das passiert, wenn man plötzlich eine Runde aussetzen muss und der Gegner zwei Runden hintereinander angreifen darf.

    Auch die Quests sind in späteren Zeitaltern völliger Quatsch, da diese nicht dem Zeitalter angepasst sind.

  6. Hanisch sagt:

    ich stimme den vorhandenen Meinungen voll zu. Ich spiele seit einem halben jähr. Das Spiel wird durch die viele Updates für den Spieler immer schlechter man bekommt immer weniger Bonus. Das Spiel mit den sogenannten Freunden die immer besser als man selbst sind und das ohne mühe und Spiel.Angriffe
    der sogenannten Nachbarngenau in dem Augenblick in dem man gerade die Armee wieder aufbaut oder mit Truppen die die10x sogstark sind. Es ist schon schade um das Geld das ich dummer weise eingesetzt habe, 4 Spiele habe ich schon gelöscht weil der Frust über das Spiel überhand nimmt.

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