Wednesday, October 27th, 2021

Dino Storm Test

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Ausführlicher Dino Storm Test„Futurismus meets Fantasy“, so kann man Dino Strom wohl am besten in wenigen Worten erklären. Es reiten neuartige Cowboys auf Dinosauriern und nutzen dabei Energiewaffen. Das Ganze in hübscher 3D-Optik und für den Browser. Wir haben Dino Storm einmal getestet und für euch die Höhen und Tiefen in unserem Dino Storm Test zusammengestellt.

„Spiel zurzeit nicht verfügbar“

Mit diesem Satz wurden wir gleich zu Beginn begrüßt, nachdem unser PC die Java-Plattform einige Sekunden laden musste. Das deutet zwar auf ein hochauflösendes Spiel hin, aber wir bekamen keinen Zugang. Also schnell ein Blick in die Neuigkeiten von Dino Storm, doch dort stand nichts von einem Update. Die letzte Nachricht hier, war gut 14 Tage alt. Bei über 15,000 Facebook-Likes, wird ein Spiel aber nicht einfach so inaktiv werden. Wir haben deshalb noch den Login via Facebook versucht und es kam wieder dieselbe Nachricht, nur in Englisch. Also mussten wir unseren Test, ohne den Grund zu kennen, verschieben.


Am nächsten Tag lief der Server dann endlich wieder. Im Forum konnte man von massiven Problemen lesen, die hoffentlich nicht zu häufig auftreten. Jetzt konnten wir uns auf unseren Dino schwingen und die Prärie erkunden.

Großer Respekt

Vom Unity Webplayer ist man schon einiges gewohnt, aber was einem in Dino Storm geboten wird, ist weit über dem Durchschnitt. Grafik und Sound beeindrucken von der ersten Sekunde an. Für ein noch intensiveres Spielerlebnis schalteten wir dann in den Vollbildmodus. Hier wurden die Pixel dann sichtbar, aber noch verträglich. Ab und zu ein paar kleine Aussetzer beim Laden, aber das kann auch an unserer Verbindung gelegen haben, die an diesem Morgen etwas holprig daher kam. Alles in Allem, ein sehr guter erster Eindruck.

Wir folgten den ersten Quests, machten uns mit der Steuerung vertraut und erledigten die ersten Dinos und Banditen. Dafür gab es viel Erfahrung, sodass wir schnell die ersten Stufen aufstiegen.

Die Eskorte

Wie wild es in Dino Storm zugehen kann, zeigte sich gleich in einer der ersten Quests. Wir hatten den Auftrag einen Transport zu bewachen. Bei der Karawane angekommen, fanden wir uns in einem Getümmel von Monster und Spielern vor. Hierbei die Übersicht zu behalten, fällt am Anfang schwer. Man bewegt seinen Dino, schießt auf die angreifenden Monster und muss gleichzeitig noch die Kamera drehen. Ziemlich viel Action und Spaß, aber auch Freude, als die minutenlange Aufgabe dann endlich geschafft war. Was uns begeisterte, dass neben den vielen Anfängern, auch einige große Dinos daran interessiert waren, die Karawane zu beschützen.

Der Leitfaden

Nun ging es darum, Dinoville, die erste große Stadt, näher kennenzulernen. Dafür gibt es den Leitfaden, der einen an die verschiedenen Orte und Möglichkeiten des Spiels führt. Wo gibt es neue Waffen zu kaufen? Wer kann meinen Dino verbessern? Auf diese Weise lernt man schon einige Bereiche des Spieles kennen. Für uns ergab sich eine Fülle an Quests und Möglichkeiten. Das erhöht den Langzeitfaktor.

Gameplay

Dino Storm lässt sich am besten mit Maus und Tastatur spielen. Während man Letzterea für die Kamera und die Bewegung des Dinos nutzt, greift man mit der Maus die Gegner an und kann auch die Kamera steuern. Wir empfehlen immer im Vollbildmodus zu spielen. Das kleine Fenster im Browser verursacht Probleme dahingehend, dass man schnell mal mit der Maus darüber hinaus geht und mit der rechten Maustaste dann die Optionen öffnet. Sehr störend für den Spielfluss. Was auch irritiert, wenn größere Objekte in Front auftreten, die Kamera den Spieler nicht mehr zeigt und man nur schlecht einen Punkt für die weitere Bewegung findet. Wer nicht ständig die Kamera drehen will, wird mit Dino Storm keine Freude haben.


Ansonsten kann man alles über die Ziffern auf der Tatstatur anwählen, um sofortigen Zugriff auf Tränke und Spezialangriffe zu erhalten. Es werden viele Quests geboten und der Spieler kann sich in einem gewissen Rahmen frei entfalten. Wobei man allerdings nicht jedes Mal seine Belohnung extra abholen muss, wenn eine Aufgabe geschafft wurde. Dies geht an jeder Stelle bequem mit zwei Klicks.

Grafik

Grafisch ist Dino Storm sehr gut gemacht, die Unity Engine erzeugt ein tolle 3D-Umgebung. Leider lässt die gute Auflösung nach, sobald man das Vollbild anschaltet. Sicherlich, um die Ladezeiten und den Spielfluss nicht zu behindern. Es gibt viele Animationen zu sehen. Die Dinosaurier sind in ständiger Bewegung, es leuchten Symbole und Displays auf u.v.m. Bei den zahlreichen Details hat man sich viel Mühe gegeben. Manch erscheinende Nachricht würde man allerdings gerne sofort wieder schließen lassen. In den Einstellungen gibt es aber keine Möglichkeiten dazu.

Premium

Schon während der ersten Schritte in Dino Storm, wird immer wieder auf die Goldmünzen hingewiesen. Während das in den Shops nicht weiter auffällt, ist es sehr störend, wenn mitten im Spiel ein großes Fenster aufpoppt und zum Kauf des Premium-Accounts lockt. Dadurch werden alle Verbesserungen, Waffen und Dinos, um 50% günstiger und das macht sich auf Dauer bemerkbar. Ansonsten sind Goldmünzen bei vielen Käufen gefragt. Zum Glück kann man sich viele davon kostenlos verdienen, dank SponsorPay etc. Dies gilt allerdings nicht für den Premium-Account, der nach einmaligem Kauf, dauerhaft anhält.

Fazit

Dino Storm hat viele positive und negative Eigenschaften. Das Spiel hat uns wirklich zwiegespalten, weshalb wir noch einmal die wichtigsten Pros und Contras zusammenfassen. Jeder sollte das Spiel dennoch selbst getestet haben, um sich einen Eindruck davon zu machen.

Positiv sind Grafik und Sound. Dem Spieler wird eine realistische 3D-Welt mit einem futuristischem Design geboten. Man kann sich nahezu überall hin bewegen und der Spielverlauf ist nicht zwingend linear. Die freie Entfaltung ist der größte Pluspunkt in Dino Storm. Auch die Gruppendynamik bei den großen Quests, hat uns begeistert. Zum Teil sind es 20 Spieler und mehr, welche eine Karawane beschützen oder Horden von Monster erlegen.

Negativ schlägt die aufwendige Steuerung zu Buche. Man muss schon Spaß daran finden, viele Dinge gleichzeitig zu tun und dennoch ist es lästig, wenn man im Kampfgetümmel das falsche Monster oder Spieler anwählt. Generell steckt Dino Storm noch in den Kinderschuhen und hat mit einigen Krankheiten zu kämpfen. Der Ansatz hat aber viel Potential, wenn die Feinheiten weiterentwickelt werden, um daraus ein Spiel mit viel Spaß und hohem Langzeitfaktor zu machen.

Möchtest du dich nun auch in eine Welt voller Dinosaurier und Abenteuer begeben? Dann melde dich doch jetzt kostenlos bei Dino Storm an!

Unsere Dino Storm Bewertung

Grafik: (9/10)
Sound: (7/10) (zwei Tracks in Dauerschleife)
Spielspaß: (9/10)

Langzeitfaktor: sehr hoch
Geeignet für: Fortgeschrittene
Publisher: Splitscreen Games
Ähnliche Spiele: Drakensang Online
Genre: Action

Deine Bewertung

Bewerte hier nun selbst Dino Storm und schreib uns in den Kommentaren was du über das Spiel denkst!

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Rating: 5.0/5 (9 votes cast)

Dino Storm Test, 5.0 out of 5 based on 9 ratings

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Comments

3 Responses to “Dino Storm Test”
  1. dennis sagt:

    Guter Test das Spiel macht Fan auser wenn es immer hängt sonst alles ok 5 (Sterne)

  2. Tobsie sagt:

    Super das gefällt mir!!

  3. Thomas sagt:

    Das Spel WAR mal gut. Inzwischen ist es durch die ganzen Updates zur reinen Abzocke mutiert.

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