Tuesday, December 11th, 2018

Operation X Test

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operation-x-grossHast du das Zeug zu einem richtigen Agenten? Im Browsergame Operation X kannst du deine Fähigkeiten testen und beweisen, wie gut du dich als Agent schlagen würdest. Basierend auf den Geschichten der Romane “Operation Backmail” und “Biest” von Jenk Saborovski, soll auf den Spieler ein spannender Spionage-Thriller warten. Ob dies so ist, erfahrt ihr in diesem Operation X Test.

Ausrüsten und Starten

Ein guter Agent benötigt eine ebenfalls gute Ausrüstung. Ein Outfit und eine Pistole genügen hier für den Anfang. Danach geht es auch gleich auf die Straße, denn die die Berliner Polizei benötigt Hilfe, wie in der ersten Missionsbeschreibung verkündet wird.


Die ganze Animation und die Sounds wirken sehr spannend. Es poppen Fenster in blauem LED-Licht auf, alles wirkt sehr ernst, trotz der Comic-Grafik. Man bekommt richtig Lust auf die erste Mission und dann geht es in dieser nur darum, eine Minute zu warten. Die kurze Missionsbeschreibung und die vorbeifahrenden Autos als Geräusch, trösten da nur wenig über die mangelnde Action hinweg.

PvP-Duelle

Doch der Kampf gegen andere Agenten ist auch ein Bestandteil von Operation X und dieser bietet schon deutlich mehr Action. Man wählt zunächst seinen Gegner anhand der Fähigkeiten aus und startet den Kampf.


Auf diesen kann man zwar keinen Einfluss nehmen, aber dafür ist er animiert. Die Waffen schießen und treffen den Gegner. Ein Balken zeigt an, wann die Spielfigur und wann der Feind wieder schießen wird. Das Konzept der Geschwindigkeit wird bei anderen Browsergames dieser Art meist mit einem zufälligen Doppelschuss umgesetzt. In Operation X kann man genau verfolgen, welcher Gegner schneller zieht und demnach auch eher wieder den nächsten Treffer landen wird. Daraus ergeben sich auch verschiedene Spielertypen. Die einen richten viel Schaden an, die anderen schießen dafür doppelt so schnell und wieder andere sind Mischtypen. Einziges Manko, man braucht für jeden Angriff Energie und kann somit nur eine begrenzte Anzahl Agenten pro Tag herausfordern. Der „Mut“ wie es in diesem Spiel heißt, füllt sich aber langsam wieder auf.

Die Ausrüstung

Das Browsergame Operation X bietet eine Menge an Ausrüstungsgegenständen. Insgesamt 13 Slots können mit Gegenständen und Boostern versehen werden. Reichlich Platz für Kombinationen und Spielspaß. Lediglich mit dem Realismus hatten es die Entwickler nicht so genau. Während unser Agent noch eine Pistole trug, haben wir uns einen verlängerten Gewehrlauf gekauft. Hinzu kam ein Granatwerfer für Maschinengewehre. Wie diese Extras an unserer Pistole befestigt wurden, bleibt der Fantasie überlassen.

Missionen und Arbeit

Während man darauf wartet, dass sich der Mut für das nächste Duell ausreichend aufgeladen hat, startet man eine Mission oder geht arbeiten. Wie bereits erwähnt, läuft bei den Missionen lediglich eine Zeit herunter. Zwar gibt es verschiedene Missionstypen (Zeit, Fähigkeit etc.), aber das macht die Unterschiede nicht so groß wie man vermutet. Lediglich bei der Kampfmission weiß man im Vorfeld schon, dass man nach Ablauf der Zeit ein Duell sehen wird.


Beim Arbeiten gehen ist es ähnlich, damit schließt man den Spieltag ab. Wenn keine Missionen mehr erfüllt werden können und der Mut für Duelle fehlt, dann geht man arbeiten. Hier fällt das schlechte Verhältnis zwischen mehr Stunden und der Entlohnung auf. Am besten ist es, wenn man nur ein bis zwei Stunden arbeitet, danach wird die Bezahlung auf die Stunde gerechnet deutlich schlechter. 24 Stunden können maximal gearbeitet werden und die Bezahlung ist keine wirklich Alternative zu Missionen oder Duellen.

Das Level-System

Was wäre ein Rollenspiel ohne Stufen-System? Natürlich nichts und in Operation X kann man Erfahrung durch das Erfüllen von Missionen und dem Erreichen von Erfolgen bekommen. Der Spieler kann seinen Charakter frei entwickeln. Es stehen vier Fähigkeiten zur Auswahl, die wahlweise Gesundheit, Schnelligkeit, kritische Treffer und das Ausweichen beeinflussen. Gegenstände unterstützen diese vier Grundfähigkeiten zusätzlich. Daraus ergeben sich dann Werte für die Kämpfe. Hier liegt der Spaß darin, eine Richtung einzuschlagen und sich zu spezialisieren. Welche die effektivste Methode ist, hängt auch immer von den Gegnern ab.

Gameplay

Das Gameplay ist aus vielen anderen Browsergames aus diesem Genre bekannt. Man kann zwischen einigen wenigen Aktionen wählen und dadurch seinen Charakter verbessern. Der Kampf wird immer schwieriger, je weiter die Figur aufsteigt. Interessant wird es durch die verschiedenen Fähigkeiten und deren Kombination. Nicht nur durch eine neue Stufe können diese verbessert werden, sondern auch mit Spielgeld. Die Punkte werden immer teurer und so ist genau zu überlegen, wie man sein Geld investiert.

Grafik

Grafisch hat man sich bei Operation X viel Mühe gegeben. Das Comic-Design ist mittlerweile zum Standard unter vielen Browsergames geworden und schließt sich dem Design von Hero Zero an, das vom selben Entwickler stammt. Sich von den anderen abheben gelang den Entwicklern von Operation X durch einige Details. In der Missionsübersicht sind die Symbole in der Stadt animiert. Die animierten Kämpfe wirken spannender durch die Bewegungen und Sounds. In nahezu jedem Menüpunkt bewegt sich etwas und lässt dieses Browsergame lebendiger wirken.

Premium

Neben dem Geld als virtuelle Währung, gibt es auch die Kredits. Solche muss man sich kaufen, gelegentlich findet man auch welche in Missionen oder durch Erfolge. Glücklicherweise kann man Kredits nicht in Geld umtauschen und somit seine Fähigkeiten aufhübschen. Denn dann wäre es wieder ein Spiel für die Money-Player, welche sich die Top-Ränge erkaufen. Nein, Kredits können für Gegenstände und Energie verwendet werden. Der Unterschied ist demnach nicht so groß zwischen Freeplayern und jenen die Geld investieren. Einen direkten Premium-Account gibt es nicht, dafür aber reichlich Booster zum Zeit verkürzen usw. Leider können Kredits auch nicht kostenlos verdient werden.

Fazit

Operation X ist ein durchaus gelungenes Spiel mit kleinen Schwächen. Der Spielspaß ist gegeben und dies für all jene, die wenig Zeit in ein Browsergame investieren wollen. Kämpfe und Missionen sind schnell abgearbeitet, dann noch die gewonnenen Dollar in neue Ausrüstung und Fähigkeiten stecken, danach ist Feierabend für den Agenten. Zumindest für ein oder zwei Stunden. Wer in den Top 10 der Agenten-Rangliste stehen will, der muss schon jeden Tag online sein. Atmosphäre wird durch die verschiedenen Sounds in der Stadt und bei den Kämpfen geschaffen. Eine dauerhafte spannende Hintergrundmusik hätte das Feeling perfekt gemacht.

Möchtest du nun auch deine eigene virtuelle Agenten-Karriere starten? Dann melde dich doch jetzt kostenlos bei Operation X an!

Unsere Operation X Bewertung

Grafik: (8/10)
Sound: (8/10)
Spielspaß: (8/10)

Langzeitfaktor: sehr hoch
Geeignet für: Anfänger
Publisher: European Games Group AG
Genre: Simulation

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Operation X Test, 3.6 out of 5 based on 5 ratings

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