Saturday, October 16th, 2021

Magic Campus Test

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Magic Campus wird als „Strategische Browser-RPG“ beschrieben. In einer Welt voller Magie versucht man eine Verbindung aus diesen zwei Spiel-Genres zu schaffen. Wir haben getestet, ob dies ein Erfolg war oder nicht. Wir zeigen dir die Stärken und Schwächen von Magic Campus.

Auf in die Welt der Magie

Am Anfang steht, wie in einem RPG typisch, die Erstellung des Charakters im Mittelpunkt. Magic Campus bietet hierfür sechs verschiedene Klassen. (Kleriker, Scharfschütze, Krieger, Kämpfer, Jäger, Musiker) Ob die Wahl der Klasse für einen Einfluss auf die Eigenschaften und Fähigkeiten der Spielfigur hat, erfährt man am Anfang leider nicht. Das kann dazu führen, dass man später einen neuen Charakter erstellen muss, falls einem der Erste nicht zusagt. Stattdessen kann man sich seine Figur nur beim Stehen, Rennen und Kämpfen anzeigen lassen. Dazu gibt es noch eine fantasievolle Beschreibung der Klasse.


Danach startet das Game mit dem Tutorial. Das Lesen der vielen Anleitungen kann man sich zunächst ersparen, denn auf dem Boden ist der Weg zu den ersten Aufgaben eingezeichnet. Der Reihenfolge nach holt man sich seine Belohnungen wie Waffen, Rüstungen und einen Begleiter, um eine Grundausrüstung zu besitzen. Dass man gleich einen Begleiter geschenkt bekommt, fanden wir sehr interessant, wobei die richtig starken und gut aussehenden Begleiter natürlich Premium-Währung kosten.

Das erste Training

Danach verlässt man das Dorf, um seine ersten Erfahrungen im Kampf zu machen. Monster sucht man vergebens, denn man wird von ihnen gefunden. D.h., sobald man sich in einer von Monstern bewohnten Zone befindet, kann man beim Bewegen angegriffen werden. Dann erscheint ein Kampfbildschirm. Hier wählt man die Aktionen für seine Figuren aus und legt los. Das Ganze erinnert stark an die Final Fantasy Spiele und ist sehr unterhaltsam. Später kann man auch Fähigkeiten einsetzen. Die Option „Fangen“ ist uns gleich ins Auge gesprungen. Kann man die gefangenen Monster später als Begleiter verwenden? Wir kehrten nach einigen Kämpfen zum Dorf zurück, um unsere Ausbeute zu begutachten.

Charakter und Inventar

Die in den ersten Aufgaben erhaltenen Gegenstände, zum Beispiel eine Waffe, werden nicht automatisch angelegt. Dazu muss man die Fenster für Charakter und Inventar gleichzeitig geöffnet haben. Hier erweist sich die Steuerung als etwas gewöhnungsbedürftig. Es wird alles mit der Maus ausgeführt. Anstatt die Gegenstände zu ziehen, kann man sie auch per Doppelklick ausrüsten. Wie wir uns dachten, konnten wir auch unseren gefangenen Baum als Begleiter einsetzen. Da dieser aber schwächer war, als unser Pilz, wollten wir ihn verkaufen. Ein guter Grund, um sich mit den Händlern vertraut zu machen.

Die Händler

Doch keiner wollte unser Baummonster kaufen bzw. es ist nicht möglich, einmal gefangene Begleiter zu Geld zu machen. So einfach macht man es den Spielern also nicht, an Silber zu kommen. Die Händler findet man in jedem Dorf und von hier aus startet man für gewöhnlich auch seine Abenteuer. Es gibt immer drei Stück davon. Einen für Waffen, einen für Rüstung und ein Begleiter-Trainer. Wer überschüssige Sachen hat oder in seinem Inventar Platz schaffen muss, der geht zum Warenlageristen. Was uns bei allen Händlern auffiel, ist die Unübersichtlichkeit. Die kommt daher, weil alle Klassen, zwar geordnet, aber eben auf einen Blick, angezeigt werden. Schnell kauft man ein Item, was die Figur gar nicht verwenden kann. Es wäre besser, Kategorien für die jeweiligen Klassen einzurichten. Andererseits kann man wenigstens neue Waffen für Freunde besorgen und mitnehmen, falls diese gerade zu weit vom Dorf entfernt sind.

Viele Aufgaben

In der ersten Spielstunde konnten wir noch keine konkrete Handlung erkennen, dafür aber jede Menge Aufgaben. Nahezu jeder NPC hat im Laufe des Spiels eine oder gleich mehrere davon für einen. Es winken viele Belohnungen und jede Menge Erfahrung. Dadurch steigt man zu Beginn auch sehr schnell auf.

Gameplay

Das Spiel läuft sehr flüssig. Trotz großer Spielabschnitte, können die Ebenen in kürzester Zeit geladen werden. Zu Verzögerungen kommt es also nur geringfügig. Das erhöht den Spielspaß und Komfort. Zum Aufrufen der Fenster gibt es im Browser-Clienten Tastenabkürzungen. Dadurch kann man relativ zügig die Ausrüstung wechseln, wenn man etwas Neues gefunden hat. Außerdem gibt es eine belegbare Item-Leiste, die man auch ohne Aufrufen des Inventars benutzen kann.

In den Monster-Gebieten kommt es „sehr“ oft zu Kämpfen. Gerade wenn man ein schwaches Gebiet durchqueren möchte, wird es irgendwann anstrengend, die kleinen Monster zu besiegen. Zum Glück haben sich die Spielentwickler den „Automatischen Kampf“ einfallen lassen. Diesen aktiviert man und die nächsten 99 Kämpfe werden automatisch ausgetragen. Diese Funktion kann sogar mit Fähigkeiten konfiguriert und jederzeit abgeschaltet werden.

Grafik

Magic Campus erinnert an Anime und das auf ganzer Linie. Ob man sich die Charaktere anschaut oder die Landschaften und Dörfer betrachtet. Alles ist einfach malerisch gestaltet, je bunter, desto besser scheint es. Zu sehr ins Detail geht man nicht, aber das begünstigt wiederum den Spielfluss und die Ladezeiten. Hier gibt es also nicht auszusetzen, es sei denn, man sucht nach einer HD-Grafik.

Premium

Kurz und knapp. Gold ist die Premium-Spielwährung in Magic Campus. Mit ihr kann man sich besonders starke Begleiter, Waffen und Rüstungen holen. Items können stellenweise auch veredelt werden. So etwas wie einen Premium-Account konnten wir nicht ausfindig machen.

Fazit

Magic Campus schafft auf eine unterhaltsame Art eine Welt der Magie. Die Charaktere und Animationen sind kinderfreundlich. Für einen Erwachsenen fehlt vielleicht der Hang zur Realität bzw. Ernsthaftigkeit. Für Fans des Rollenspiels ist es ein weiteres Browsergame, aber mit einigen Extras. Das Fangen und Trainieren der Begleiter zum Beispiel, ist mit viel Zeit und Probieren verbunden. Es lohnt sich aber, den stärksten Begleiter zu finden und macht Spaß. Auch Musik gibt es im Spiel, sie muss nur über die Optionen aktiviert werden. Von den dort aktivierten Geräuschen haben wir aber nichts gehört. Kleine Schwachstellen haben wir im Detail gefunden. Wenn wir als Scharfschütze mit einer Pistole ausgerüstet sind, warum greift unsere Figur dann im Nahkampf an? Nur wenn man Zauber benutzt, greift der Charakter aus der Distanz an. Ein weiteres Manko sind die ständig auftauchenden Nachrichten. Vor allem dann, wenn man sich gerade durch seine Fenster navigiert, stören die Einblendungen, wer was gefunden hat etc., schon etwas.

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Unsere Bewertung

Grafik: (8/10)
Sound: (7/10) (etwas eintönige Musik)
Spielspaß: (8/10)

Geeignet für: Anfänger

Deine Bewertung

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Rating: 4.0/5 (4 votes cast)

Magic Campus Test, 4.0 out of 5 based on 4 ratings

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Comments

One Response to “Magic Campus Test”
  1. karl meier sagt:

    ich finde das spiel gar nicht gut da unser sohn schon süchtig danach ist er kenn keine freunde mehr
    und hängt nur noch zu am spiel rum .Wir als Eltern sind davon überzeugt das solche spiele was im
    online zeigen müssen blockiert und anders angemeldet werden.Unser Sohn kommt auch nicht mehr
    zum essen und bekommt nur schlechte Laune er spielt ca.13h pro Tag ,in der schule ist er auch
    schlechter gewurden.Bitte blockieren sie Onlinespiele alle Danke.

    MfG.Fam.Meier

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