Monday, October 16th, 2017

Brave Little Beasties Test

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BraveLittleBeasties_Logo„Ein niedliches zappelndes Wesen mit scharfen Krallen und einem knallroten Fell schaut euch mit großen Augen an und windet sich in euren Armen. Es ist eine kleine Feuerkatze, eines von unzähligen süßen wuscheligen Beasties im Monster Game der extrem kuscheligen Art!“ Mit diesen Worten begrüßt uns Upjers in seinem Browsergame Brave Little Beasties. Hat man sich hier an Pokémon orientiert oder gibt es deutliche Unterschiede? Wir haben es für euch getestet.

Kunterbunte 3D-Welt

Eines muss man leider sofort feststellen, Brave Little Beasties ist nichts für altersschwache PCs. Dafür wird einem aber auch eine große 3D-Welt geboten, mit allerlei Animationen und Sounds. Man wird von einer kleinen Feuerkatze, dem ersten eigenen Beastie, begrüßt und folgt danach den Anweisungen des Tutorials.

Dieses hat man nach etwa einer halben Stunde abgeschlossen. Dabei wird das große Ziel, alle Arten von Beasties zu fangen bzw. zu „retten“, genannt. Man wird aber auch darauf verwiesen, dass die Kreaturen mit regelmäßigen Fütterungen stärker werden, was mögliche Kämpfe im späteren Verlauf in Aussicht stellt. Bis hierhin also alles sehr ähnlich mit Pokémon, Digimon und Konsorten.

Das Schwarze Brett & Züchten

Die zweite Variante an neue Monster heranzukommen, neben dem Fangen, besteht mit dem Schwarzen Brett. Hier stellt man seine Anfragen, für die man teuer bezahlen muss und wartet darauf, ob ein Nachbar das Angebot annimmt. Auf die Nachbar-Funktionen kommen wir später noch zu sprechen.

Die ersten großen Unterschiede zu herkömmlichen Tiersammel-Spielen findet man, wenn es um das Züchten geht. Es gibt viele verschiedene Gattungen, Unterarten und deren Gewohnheiten. Elemente wie Feuer oder Wasser haben ihre Stärken und Schwächen. Interessant ist aber, dass man jedes Beastie in Richtung aller Elemente züchten kann. Dies muss man auch tun, wenn man wirklich alle Kombinationen finden will. Zu Beginn erklärt einem das Tutorial noch alles, später heißt es Try and Error.

Viele Gebiete

Um die Vielzahl der Beasties fangen zu können, benötigt man den Zugang zu verschiedenen Regionen der Spielwelt. Ob tropische Insel, der kleine Wald hinterm Haus oder die karge Wüstenlandschaft, überall kann man seine Sammlung erweitern. Die „Basis-Monster“ sind schnell gefangen, doch der Langzeitspaß kommt mit dem Züchten der verschiedenen Gattungen. Dafür ist maßgeblich das Futter entscheidend und hier liegt die einzige Einschränkung im Spiel. Die Früchte wachsen erst nach einer bestimmten Zeit nach. Nach spätestens einer Stunde wartet man darauf, dass sie erneut reifen. Hier setzt Upjers also die Grenze, damit man langanhaltenden Spaß an Brave Little Beasties hat.

Das Kämpfen

Auch bei den Kämpfen zeigt sich die Vielseitigkeit der Beasties. Mit mehr als 12 verschiedenen Elementen, braucht man eine starke Kombination und muss diese jedem Gegner anpassen. Man kann sowohl eins gegen eins kämpfen, als auch Teams bilden. An dieser Stelle wird der ein oder andere wohl wieder an Pokémon erinnert werden. Durch die Elemente werden die Kämpfe strategisch und sehr unterhaltsam. Dies wird durch die zahlreichen Animationen unterstützt.

Das Ranking

Was wäre ein Browsergame ohne Wettkampf? Da ohnehin die Beasties später gegeneinander kämpfen sollen, braucht es auch ein paar Ranglisten. Zum einen für die Spieler mit der höchsten Stufe, zum anderen für die stärksten Beasties und am meisten gewonnen Kämpfe. Und dann wären da noch die „Beastie-Banden“, also die Teams welche wie in allen anderen Browsergames gebildet werden können, um gemeinsam auf Punktejagd zu gehen.

Gameplay

Der Fokus liegt auf dem Verbessern und Züchten der Monster. Wenn mit einer Gattung alle Kombinationen probiert wurden, geht man zur nächsten über. Das Tutorial ist zwar schnell beendet, jedoch ist man durch die Aufgaben noch einige Stunden an einen sehr linearen Verlauf gebunden. Hier hätte Upjers viel früher Freiheiten einräumen können. Es verhindert aber auch, dass man seine Monster zu einseitig entwickelt, was bei den späteren Kämpfen ein großer Nachteil wäre.

Grafik

Grafisch hat Upjers hier eine sehr gute Leistung abgeliefert. Wie bereits erwähnt, wird dafür ein starker PC benötigt. Die vielen Kreaturen sind bis ins Detail ausgearbeitet. Sie bewegen sich fortlaufend in einem kleinen Radius, ärgern sich mit ihren Attacken untereinander und geben Geräusche von sich. Die 3D-Welt bedarf keiner Worte, viel besser kann man es in einem Browsergame nicht machen, das bekannter Weise an seine begrenzten Ressourcen gebunden ist.

Premium

Mit der Premium-Währung Rubine kann man vielerlei hilfreiche Dinge kaufen. Darunter z.B. Fallen bei den man ohne Wartezeit neue Beasties fangen kann. Wer möchte, der hat man die typischen Optionen an Umfragen teilzunehmen oder Werbevideos anzusehen, um dafür kostenlos Rubine zu erhalten.

Fazit

Brave Little Beasties zählt aus vielerlei Hinsicht zu den besten Spielen von Upjers. Wie auch schon bei Koyotl hat Entwickler Jo-Mei Games auch in Brave Little Beasties bei der Grafik nicht gekleckert sondern geklotzt. Dazu kommen die abwechslungsreiche Musik und Sounds der Umgebung. Dabei wird aber der simplen Spielaufbau beibehalten, d.h. wenige Funktionen aber große Vielfalt. Auf diese Weise macht Brave Little Beasties sehr viel Spaß. Vor allem Kinder werden ihren Spaß daran haben. Wer sich allerdings nicht mit der kindlichen Grafik anfreunden kann, der sollte sich ein anderes Spiel von Upjers auswählen.

Falls du nun selbst deine kleinen eigenen Monster aufziehen möchtest, dann melde dich doch jetzt kostenlos bei Brave Little Beasties an!

Unsere Brave Little Beasties Bewertung

Grafik: (9/10)
Sound: (10/10)
Spielspaß: (8/10)

Langzeitfaktor: sehr hoch
Geeignet für: Anfänger und Kinder
Ähnliche Spiele: Koyotl
Publisher: Upjers
Genre: Action

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Rating: 4.7/5 (6 votes cast)
Brave Little Beasties Test, 4.7 out of 5 based on 6 ratings

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Comments

One Response to “Brave Little Beasties Test”
  1. gunnii sagt:

    ist ja dann wieder so ein spiel wie ne art tamagotchi. find des klasse.

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