Sunday, April 18th, 2021

Venezianer Test

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Ahoi ihr Handelsmänner. Der Seehandel ruft nach euch. Beweist im Browsergame Venezianer euer Geschick im Umgang mit Händlern und Waren. Setzt die Segel zu immer mehr Häfen, um euer Angebot und eure Macht weiter auszubauen. Wir haben die Venezianer einem Test unterzogen und sagen euch, ob es sich lohnt.

Auf geht es zu den Schiffen oder doch nicht?

Bevor man ein erfolgreicher Händler und Seemann werden kann, muss man sich eine Siedlung als Ausgangsort für seine Reisen bauen. Dabei hilft einem das Tutorial in 53 kleinen und größeren Schritten. Danach kennt man die Grundzüge des Spieles sehr gut. Auf dem Bauland gibt es zu Beginn nur ein einzelnes Haus. Damit die ersten Rohstoffe produziert werden können, werden entsprechende Einrichtungen benötigt. Der Grundstein für Schiffe muss geschaffen werden: Holz. In Venezianer beginnt dies mit dem Anlegen eines Waldes. Im zweiten Schritt errichtet man eine Lehmgrube. Aus Holz und Lehm lassen sich schon die ersten brauchbaren Häuser erbauen. Für die Produktion von Werkzeugen gibt es dann noch die Eisenmine als Lieferant für das wichtige Erz.

Venezianer 2

Haupthaus und Personal

Am Anfang stehen einem nur drei Bauplätze zur Verfügung. Diese sind schon mit den drei Rohstoffproduzenten belegt. Für weitere Bauplätze muss das Haupthaus erweitert werden. Als Belohnung für den Ausbau gab es ein wenig Fisch. Dieser wird genutzt, um ein paar Landstreicher zu Arbeitern zu rekrutieren. So geht es Schritt für Schritt weiter. Eine Ziegelei wird gebaut, welche aus dem Lehm brauchbare Steine brennt. Ein kleiner Fortschritt, um später bessere Gebäude bauen zu können. Die Produktion von Ziegeln muss manuell gestartet werden, dauert einige Minuten und seltsamer Weise werden dafür keine Arbeiter benötigt. Gleiches gilt für die bald errichtete Schmiede.

Handel auf dem Markt

Bevor ein Venezianer zu großen Abenteuern aufbrechen kann, muss er seine Waren zwangsläufig zunächst auf dem heimischen Markt anbieten. Noch zuvor gilt es, die Produktion immer im Auge zu behalten. Jede Ressource hat nur eine bestimmt Lagerkapazität. Für den Verkauf muss diese zuvor von Hand in das Kontor geschoben werden. Erst danach ist der Verkauf auf dem Marktplatz möglich. Also geht es zur Stadtansicht.

Nach einem Klick auf den Markt öffnet sich ein Fenster. Dort wird der Ton und anschließend der Verkauf ausgewählt. Hier zeigt sich schon, dass Venezianer ein realistisches Handelsspiel ist. Die Preise für verschiedene Ressourcen und Erzeugnisse variieren von Stadt zu Stadt. Dies erzeugt ein Verhältnis von Angebot und Nachfrage, welches auch von den Spielern beeinflusst wird. Für den Anfang gab man uns gute Verkaufsbedingungen für unseren Ton. Mit dem daraus erzielten Erlös, konnten wir zur Werft gehen und ein kleines Schiff in Auftrag geben.

Das erste Schiff

Wobei der Name „Schiff“ vielleicht noch nicht ganz gerechtfertigt ist. Wir konnten lediglich eine Gondel bauen. Nichts Besonderes und schon gar nicht für die hohe See geeignet. Dennoch sehr nützlich für den inländischen Transport von Waren. Nach der Fertigstellung ist es endlich soweit, aber Halt! Bevor die Gondel ihre Jungfernfahrt antreten kann, braucht es noch Personal. Wo findet man tapfere Männer für harte Arbeit? Natürlich in der Kneipe. Für unsere kleine Gondel wurden drei Männer angeheuert und anschließend ging es zur Bewaffnung. Ja, auf hoher See und den Flüssen herrscht ein harter Kampf. Es gibt viele Piraten und Räuber vor denen man sich schützen muss. Also kauften wir zwei Gewehre für unsere Besatzung.

Die erste Handelsreise

Unserem netten Helfer war aufgefallen, dass ein anderer Stadtteil dringend Ziegel braucht. Also haben unsere Gondel im Hafen beladen und uns auf die Reise gemacht. Es vergingen ein paar Sekunden bis wir den östlichen Teil der Stadt erreicht hatten. Es erfolgte der Wechsel über die Landkarte zum entsprechenden Stadtteil. Dort angekommen wurde das Schiff entladen und der Marktplatz angesteuert, um unsere Ziegel zu verkaufen.

Handelszertifikate

Um den legalen Handel von Waren aller Art besser überwachen zu können, darf ein Spieler nur Güter verkaufen, für die er auch ein Handelszertifikat besitzt. Der Handel mit Rohstoffen war uns von Anfang an erlaubt. Dazu kam dann das Handelszertifikat von Lebensmitteln. Damit haben wir uns einige Leibe Brot eingekauft und uns auf den Rückweg in den nördlichen Bezirk der Stadt gemacht.

Gameplay

So geht es nun weiter. Das Spiel besteht aus zwei großen Aspekten. Es gilt das eigene Bauland möglichst schnell zu erweitern. Je besser die Produktion, desto mehr Waren kann man aus dem eigenen Lager verkaufen. Außerdem ergeben sich daraus neue Möglichkeiten. Man kann es aber auch ganz anders machen und hauptsächlich vom Handel zwischen den Märkten leben. Das heißt günstig einkaufen und möglichst teuer verkaufen. Im Idealfall kombiniert man beide Möglichkeiten miteinander. Je besser man auf die Bedürfnisse der einzelnen Städte eingeht, desto mehr Ansehen erhält man dort. Ein hohes Ansehen ist nötig, um weitere Bereiche des Spiels freischalten zu können. Es lohnt sich also gleich zweifach, wenn man Mangelware möglichst schnell ausgleicht.

Venezianer 4

Grafik

Grafisch hat man sich bei Venezianer größte Mühe gegeben. Die einzelnen Bereiche sind gut ausgearbeitet und auch die Fenster und Grafiken passen zum Stil des Themas. Lediglich die Größe des Hauptfensters hätte angepasst sein können. Man kommt aber ohne Scrollen aus.

Premium

Mit den Goldtalern lässt sich spezielles Personal anheuern. Dies arbeitet selbstständig und heuert zum Beispiel neue Landstreicher an oder kümmert sich um den Transport der Waren zum Kontor. Auch Bauvorgänge können damit beschleunigt werden.

Fazit

Durch den realistischen Handel der Spieler entsteht ein natürliches Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Auf der Karte kann man sehen, welche Güter in einer Stadt dringend benötigt werden. Dort wird entsprechend gut gezahlt. Deshalb muss man sich immer wieder auf die veränderten Verhältnisse reagieren, wenn man möglichst großen Profit erzielen will. Ein dicker Pluspunkt. Das Spiel ist allerdings sehr klickintensiv. Das heißt, man führt viele Aktionen mit der Maus aus. Dies führt bei manchen zu einem tollen Spielerlebnis, andere sind davon vielleicht schnell gelangweilt. Zu tun gibt es in Venezianer auf jeden Fall immer etwas. Leider fehlt auch hier wieder etwas Musik, die es zu einem nahezu perfekten Browsergame gemacht hätten.

Möchtest du nun auch in die Fußstapfen eines erfolgreichen Händlers schlüpfen? Dann melde dich jetzt kostenlos bei Venezianer an!

Bewertung

Grafik: (7/10)
Sound: (0/10) (nicht vorhanden)
Spielspaß: (8/10)

Geeignet für: Fortgeschrittene


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