Monday, September 16th, 2019

Pirate Galaxy Test

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Die Planeten aller Galaxien sind in Gefahr. Bösartige Aliens zerstören auf der Suche nach wertvollen Kristallen alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Als Weltraumpirat ist es deine Aufgabe, sie davon abzuhalten und die Menschheit zu beschützen. Wir haben Pirate Galaxy getestet und berichten über die Schlacht in den unendlichen Weiten des Weltalls.

Browser oder Client?

Pirate Galaxy verspricht eine aufregende 3D-Welt in Echtzeit. Es müssen nicht bloß mit der Maus Instruktionen gegeben, sondern richtig gekämpft werden: Deshalb haben sich die Entwickler entschieden, das Game sowohl im Browser, als auch in einem Clienten anzubieten. Wer den Clienten installiert, bekommt genau dasselbe geboten. Jedoch sind die Ladezeiten kürzer und es gibt ein paar kleine Extraoptionen. Beim Login in die Software via Browser muss darauf geachtet werden, dass man sich bei dem Portal einloggt, über das man sich registriert hat. Aktuell gibt es 3 Anbieter von Pirate Galaxy.

Die ersten Flugstunden

Gestartet wird in einer kleinen Kolonie. Ein Commander erzählte uns, dass bald eine große Schmuggelaktion durchgeführt wird, an der wir uns beteiligen sollen. Doch zuvor muss man erst einmal die Steuerung lernen. In Pirate Galaxy kann man mit der Maus und/oder der Tastatur steuern. Für Anfänger empfiehlt es sich, mit der Maus die Bewegungen zu steuern und mit den Tasten 1-8 die Aktionen auszuführen. Auf diese Weise kommt man am schnellsten voran. Nach dem Anfliegen eines Checkpoints, gab es ein wenig Schießtraining für uns. Die bösen Mantis Aliens haben ein paar Drohnen zurückgelassen: Sie eignen sich hervorragend als Zielscheiben, weil sie nur wenig Angriffskraft besitzen. Nach der Zerstörung muss das Kryonit eingesammelt werden und wurde man zu stark beschädigt, setzt man die Nanoroboter zur Reparatur ein.

Auf in den Orbit

Nach unserem Schusstraining und den ersten Kristallen im Frachtraum, sollten wir uns auf den Weg in den Orbit machen. Dabei hilft der Navigationscomputer unten rechts. Daraufhin folgt ein kleines Intro zur Geschichte. Die Menschheit hat sich zu großem Wohlstand entwickelt und viele Planeten bereist. Dies blieb bei den Aliens nicht unbemerkt, welche nun die Menschen als ihre neue Beute ansehen.

Den ersten Auftrag haben wir nun im Orbit erhalten. Dieser schickt uns wieder zur Oberfläche des ersten Planeten zurück. Wir sollen feindliche Späher auskundschaften und erhalten als Belohnung 10 Kristalle. Die Späher sind auf dem Planeten schnell gefunden und machen nicht viel mehr Schaden als die Drohnen. Sie sind aber zeitaufwendiger, da sie mit ihren Nachbrennern gerne abhauen. Nach einigen Minuten waren aber genug von ihnen zerstört und wir erhielten unseren ersten Sold. Außerdem hinterließen manche Aufklärer auch zusätzliches Kryonit. Dieses nutzten wir, um unser Raumschiff zu verbessern.

Der Hangar

Den Hangar kann man über den Orbit anfliegen. Hier gibt es diverse Verbesserungen und neue Raumschiffe. Wir kauften uns eine stärkere Ionenkanone und damit waren unsere Vorräte auch schon erschöpft. Im Hangar wird schnell klar, dass neben Kryonit die Premium-Währung Gold sehr wichtig ist. Mit ihr kann man sich eine Vielzahl von Verstärkungen und Vorteilen zulegen. Danach ging es auf zur zweiten Mission.

Schmuggler in Not

Der Chef der Schmugglerbande hat mit uns gesprochen. Ein guter Freund hat sich zu weit in feindliches Gebiet gewagt. Es gilt ihn zu unterstützen, da ansonsten die wertvolle Fracht gestohlen wird. Abermals geht es zurück auf die Oberfläche und zusammen mit dem Commander wird nach dem Freund gesucht. Ein kleiner Tipp. Zur leichteren Navigation braucht man nur auf den Commander klicken und folgt ihm automatisch. Damit ist der nächste Kampf und der junge Schmuggler in Not schnell gefunden. Die Gegner sind schon etwas stärker und allein könnte man sie wohl zu Beginn nicht bezwingen. Zum Glück hilft der Commander, der auf Stufe 10 für mächtig Schaden sorgt.

Mission Nr. 3

Dieses Mal mussten wir uns allein ins Zielgebiet finden. Eine nicht ganz so einfache Aufgabe bei der Entfernung. Ein Minenarbeiter hat uns um Hilfe gebeten. Es müssen einige Erztransporter eskortiert werden, weil die letzten von den Mantis überfallen wurden. Während beim ersten Transporter noch alles ruhig verlief, wurde der zweite überfallen. Ein Forscher Level 20 setzte mehrere starke Flieger ab, welche zerstört werden mussten. Danach ging es weiter über den Planeten.

Gameplay

Im Großen und Ganzen geht es in Pirate Galaxy darum, die Missionen zu erfüllen, die Belohnung im Orbit zu kassieren und damit sein Raumschiff zu verbessern oder sich ein neues zu kaufen. Bereits erledigte Missionen können noch einmal gespielt werden, falls die nächste noch zu schwer sein sollte. Neben der Storymission gibt es noch einige in Form eines Tutorials und Nebenquests, welche ebenfalls Kryonit einbringen. Witzig ist zum Beispiel das „Weltraumrennen“ bei dem es mal nicht um die Zerstörung der Mantis, aber dennoch um viel Kryonit geht. Erst im späteren Spielverlauf kommen noch weitere Funktionen, wie zum Beispiel Baupläne, hinzu und gestalten das Game abwechslungsreicher.

Grafik

In der Vorstellung von Pirate Galaxy wurde nicht zu viel versprochen. Das 3D-Design wirkt sehr realistisch. Lichteffekte und Explosionen machen einen tollen Eindruck. Die Grafik ist zwar nicht übermäßig detailliert, aber das wirkt sich auch gut auf die Ladezeiten aus. In unserem Pirate Galaxy Test gab es kein Ruckeln, was wir am Anfang erwartet hatten.

Premium

Wie schon erwähnt, kann man mit dem Gold viele erhebliche Verbesserungen kaufen. Mitgliedschaften reduzieren oder negieren sogar den Verbrauch von Energie, welche für manche Waffen und Gegenstände benötigt wird. Schadensreflektoren lassen einen mehr aushalten. Sollte man sterben, kann man sich mit einem Kryonittank vor dem Verlust der wertvollen Kristalle schützen und vieles mehr kann mit Gold erworben werden.

Fazit

Grafisch hat man nicht zu viel versprochen. Pirate Galaxy bietet ein interessantes 3D-Spielerlebnis im Weltraum und beim Überfliegen von einigen Planeten. Schiffe, Gegenstände und Hintergründe sind sehr schön dargestellt. Beim Spielspaß gibt es zunächst kleine Abzüge, weil man sich auf viele Missionen beschränken muss, bevor es neue Möglichkeiten wie die Baupläne gibt. Der Sound passt einwandfrei zum Spiel, lediglich etwas Abwechslung hätten wir uns bei den Tracks gewünscht. Bei der Steuerung gibt es nichts Negatives zu sagen. Allerdings ist die automatische Kameraführung manchmal verwirrend. Eine manuelle Steuerung wäre nicht schlecht gewesen.

Wenn du nun auch spannende Missionen im Orbit erleben möchtest, dann melde dich doch jetzt kostenlos bei Pirate Galaxy an!

Bewertung

Grafik: (9/10)
Sound: (8/10)
Spielspaß: (8/10)

Geeignet für: Anfänger


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Comments

2 Responses to “Pirate Galaxy Test”
  1. Benny sagt:

    Hallo liebe Spieler, ich spiele Pirate Galaxy seid ca 2 Jahren. Am Anfang ist das Spiel noch recht einfach zu meistern. Wenn man dann so ca Level 20-25 ist wird es schon schwieriger und man benötigt teilweise auch hilfe von anderen Spielern in den Missionen. Besser ist es man tritt einen Clan bei.
    Was am meisten nervt bei diesen Spiel ist die Tankerei von Energiekugeln die man zum einsetzen aller Waffensysteme benötigt. Je nach Level steigt zwar der Tankinhalt aber auch der verbrauch der jeweils besseren Waffen. Energie braucht man auch um schneller von Planet zu Planet zu kommen sonst ist man auch gleich mal bis zu 5-10 min unterwegs.
    Ein Premium ist dann spätestens in Sirius nötig weil man ja Spielen will und nicht nur Tanken.
    Für eine Mitglidschaft mit mindestausstattung damit man einigermaßen vernünftig spielen kan benötigt man ca 25 Euro im Monat vorausgesetzt man nutzt eine HappyHour die 2-3 mal in der Woche ist.
    Am Spiel selber wurde in den letzten 2 Jahren nichts weiterenwickelt. Es wird immer viel über TauCeti geschrieben aber passiert ist da noch nichts.
    Die Server des Spiels sind instabil, man hat viele aussetzer und bei Events bricht alles zusammen wenn sich viele Spieler auf einen Planeten befinden.
    Missionen werden teilweise schwieriger gemacht damit man nicht so schnell weiter kommt da meiner Ansicht nach der Nachschub an neuen Spielern fehlt..
    Das Forum zum Spiel ist der glatte Lacher. Eigendlich ist das Forum nur für die Moderatoren da.
    Beiträge von Spielern die das Spiel kritisieren erden entweder sofort gelöscht oder gesperrt.
    Forumstrafen können sich auch auf das Spiel selber auswirken, was ich ja so noch garnicht gehört habe und einfach unverschämt finde.
    Im Großen und ganzen habe ich die 2 Jahre gerne gespielt aber es reicht auch.
    Da sich im Spiel nichts weiterentwickelt wird es langweilig.
    Liebe Grüße
    Benny

  2. Alex sagt:

    Im Großen und Ganzen hat Benny Recht. Ich spiele mittlerweile seit 2014, bin mit der Story schon lange durch. Lediglich einige wenige Baupläne und „weisse“ Missionen fehlen mir noch.
    Das letzte Update im September 2016 brachte wieder mal viele Bugs mit sich, die wenn man sie nutzt dazu führen, daß man ein paar Tage ins Jail wandert oder sogar ganz vom Spiel gesperrt wird. Aber Splitscreen Studios bringt keine Bugfix raus.
    Angeblich arbeitet das Team immernoch an Tau Ceti. Das Update im September sollte dazu eine Vorbereitung sein. Eingführt wurde dabei eine neue, stärkere Rüstung (oh wie schwer war das wohl, dass man dazu Jahre braucht) und die meisten Veränderungen gab es in den unteren Systemen die nichts mit Tau Ceti zu tun haben.
    Das Fazit für mich lautet: sollte sich in den nächsten 6 Monaten in denen meine Mitgliedschaft noch läuft (ja ich hab mir noch eine 6 monatige gegönnt) nichts tun, werde ich das Spiel an den Nagel hängen -> Schade drum, da es eigentlich sehr viel Potential hat aber leider kümmern sich die Macher nicht darum.

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