Saturday, October 16th, 2021

Bastards of Hell Test

3

Browsergame Bastards of Hell„Wir leben in unruhigen und gefährlichen Zeiten“, so wird über den Hintergrund des Browsergames „Bastards of Hell“ berichtet. Wir haben die harten Jungs und heißen Öfen einem Spieletest unterzogen und schreiben über unsere Eindrücke.

Worum geht es im Spiel?

In erster Linie dreht sich alles ums Geld und mit welchen Mitteln man zu mehr davon kommt. In Bastards of Hell gibt es dazu einige Möglichkeiten, auf die wir später noch eingehen. Für den Anfang besetzt man gleich seinen ersten Distrikt und wird dazu beglückwünscht. Ein finsterer Mann mit Bart begrüßt uns. Er ist unser Helfer auf den ersten Schritten in Richtung hartes Biker-Leben.

Der schmale Grad zwischen legal und illegal

Das meiste Geld wird mit illegalen Aktionen verdient. Damit man aber nach außen hin den Schein wahrt, ein braver Staatsbürger zu sein, muss man sich ein Image erarbeiten. Dies gelingt am besten mit einer Biker-Werkstatt. Sehr praktisch. Zum einen hält einen die Polizei für friedlich und hart arbeitend, zum anderen können die Motorräder für den nächsten Streifzug vorbereitet werden. Egal was man in Bastards of Hell macht, es sollte sich immer die Waage mit legalen und illegalen Aktionen halten. Ansonsten steigt das Fahndungslevel und wenn man kein Geld zum Schmieren der Polizei hat, sieht es düster mit der Karriere als Biker aus. Kurioserweise zählt auch ein Striplokal zu einem normalen Unternehmen im Browsergame.

Die legalen Einrichtungen erfüllen gleich zwei Nutzen. Zum einen werden Besucher angelockt und wie viele das sind, ist abhängig vom Level der Gebäude. Zum anderen können vorhandene Besucher auf weitere „interessante“ Angebote aufmerksam gemacht werden. Daraus ergibt sich dann mit etwas Geschick das große Geschäft.

Der Hauptbildschirm

Die meiste Action spielt sich hier ab. In der oberen Leiste kann das Einkommen, die Produktion von Drogen, die Anzahl der Besucher und das Coin-Guthaben eingesehen werden. Daneben steht das aktuelle Fahndungslevel. Sollte man den blauen Bereich verlassen, ist Schmiergeld eine Überlegung wert, damit es bei einer Razzia nicht zu einem Desaster kommt.

Unterhalb dieser Leiste wird die aktuelle Stadt angezeigt. Hier kann man seine Geschäfte ausbauen und damit sein Einkommen erhöhen. Wie gesagt, es muss sich alles die Waage halten, damit niemandem auffällt, was in Wirklichkeit gespielt wird. In Bastards of Hell gibt es 6 Städte und in jeder davon kann man 10 Distrikte besitzen. Beginnend mit nur einem Distrikt, kann die Verwaltungsarbeit später enorm zunehmen. Es ist also ein sehr zeitintensives Browsergame. Die weiteren Städte, außer New York am Anfang, bringen auch bessere Erlöse. Um sie freizuschalten muss der Spieler sein Respektlevel im Clubhaus erhöhen.

Personal Anheuern

Das Clubhaus dient zur Rekrutierung neuer Mitglieder und Laufburschen. Es befindet sich im obersten Stock der alten Fabrik. Für die „physischen Aufgaben“ gibt es 3 Sorten von Rockern. Sie besitzen unterschiedlicher Charaktereigenschaften. Einer ist gut im Umgang mit Schusswaffen, ein anderer kann sehr gut mit den Fäusten austeilen. Gerade am Anfang ist das Personal sehr teuer, aber wichtig, um sich zu schützen und Schutzgeld von anderen erpressen zu können.

Für besondere Aufgaben gibt es den Anwalt, den Geldeintreiber und den Sergeant at Arms. Es ist immer gut, wenn man einen juristisch versierten Mann an seiner Seite hat. Dieser zieht den eigenen Kopf aus der Schlinge, wenn es mal eng wird. Über die Aufgabe eines Geldeintreibers braucht man nicht weiter reden und der Sergeant at Arms ist die rechte Hand vom Spieler. Er ist auch nur für Coins (Premium) erhältlich und kümmert sich automatisch um den Verkauf der Drogen.

Für den Transport von Personal und Drogen stehen zudem fünf Fahrzeuge zur Auswahl. Angefangen bei einem waschechten Musclecar, bis hin zu einer eigenen Boing stehen die unterschiedlichsten Maschinen zur Beförderung bereit.

Die Karte und Gangs

Wählt man den Bereich Karte an und klickt danach auf seine gewünschte Stadt, bekommt man eine Übersicht der nahegelegenen Gebäude. Zu Beginn befinden sich alle Spieler noch im Anfängerschutz. Wer diesen aber verlässt, wird bald Zielscheibe für Schutzgelderpressungen. Dies ist eine gute Möglichkeit, noch weiteres Geld zu erhalten. Dafür ist allerdings ein Geldeintreiber nötig.

Es erscheint sinnvoll, dass man sich mit Spielern aus seiner Gegend in einer Gang zusammen schließt. Auf diese Weise wird es sich ein einzelner Spieler zweimal überlegen, ob er Streit anfängt oder nicht. Für jede Aktion auf der Karte wird eine Wegstrecke zurück gelegt. Deshalb sollte man nicht alle Spieler aus seiner Gegend zu Gangfreunden machen. Man braucht schließlich auch Opfer, von denen man Schutzgeld kassieren kann.

Gameplay und Grafik

Auch in Bastards of Hell wird alles mit der Maus gesteuert. Die Menüführung ist sehr übersichtlich. In der ersten Zeile findet man seinen aktuellen Distrikt, kann über die Karte in einen anderen wechseln und sich in der Gang austauschen. Gebäude werden per Mausklick ausgebaut, genauso wie neues Personal rekrutiert. An sich keine schwere Steuerung, aber dennoch mit viel Inhalt und Möglichkeiten. Vor allem entscheidet die Frage: „Worin soll ich als nächstes mein Geld investieren?“ sehr häufig über das Geschehen.

Grafisch ist alles bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Die vielen Figuren, Hintergründe und Bilder passen perfekt zusammen.

Premium

Mit den Coins können verschiedene Erweiterungen im Spiel gekauft werden. Ein Premium-Account verbessert die Übersicht im Distrikt, in den Gebäuden usw. Vor allem in der späteren Spielphase eines Servers ist er sehr nützlich. Ansonsten kann man sich mit Coins die Sicherheit vor der Polizei und weitere Aktionspunkte erkaufen.

Fazit

Bastards of Hell ist kein 0815 Browsergame. Es gibt eine Vielzahl von Funktionen. Man kann legale und illegale Geschäfte betreiben, Drogen verkaufen, Stripclubs führen, Schutzgeld erpressen und vieles mehr. Mit dem Personal kann man sich vor feindlichen Angriffen schützen und selbst welche ausführen. Alles in allem, viel Abwechslung. Jedoch entstand bei uns nach den ersten Bildern der Eindruck, dass wir dieses Konzept schon einmal in ähnlicher Form gesehen hatten. Richtig, Bastards of Hell und das Browsergame Micemafia sind nahezu identisch. Lediglich das Design ist an unterschiedliche Altersgruppen angepasst worden. Kein Wunder, stammen doch beide Spiele von der seal Media GmbH. Softe Mäuse-Freunde sollte sich also MiceMafia anschauen, während harte Biker mit Bastards of Hell richtig beraten sind.

Hier geht’s zum Spiel: https://www.bastardsofhell.de/

Bewertung

Grafik: (8/10)
Sound: (0/10) (kein Sound)
Spielspaß: (7/10)

Geeignet für: Anfänger. Spieleinstieg sehr einfach durch das Tutorial


Weitere Beiträge:

Comments

3 Responses to “Bastards of Hell Test”
  1. Old Dirty88 sagt:

    Kann euch allen nur abraten dieses Spiel zu spielen:
    Da so gut wie alle Großen MC`s und Gang`s ein BND untereinander haben. Ist es so gut wie unmöglich sich in diesem Spiel weiterzuentwickeln bzw. aufzubauen. Da man ständig von denen angegriffen wird und Sie einem dann auch noch die Distrikte wegnehmen.

  2. Eddy sagt:

    Das Spiel ist zu Anfang noch ganz interessant aber nach erreichen der letzten Stadt wird es richtig langweilig und öde. Statt an neuen Ländern, Städten oder anderen Funktionen die zum arbeiten der Spieler dienen wird nur an der Grafik herum gespielt. Auch werden die Coins immer teuerer, anfangs gab es öffter mal zusätzlich 150% zu den Coins und die wurden reduziert auf 30%.
    auch mit 150% zusätzlichen Coins hat man da ganz schnell eine der Aktuellen Playstations verzockt. Das Spiel verschluckt ganz schnell tausende von Euros

  3. Joe sagt:

    Das größte Schrottspiel was ich je gespielt habe. Biker da bewegt sich nichts, weder bike oder sonstwas. Das Game ist nur auf Abzocke aus, mehr nicht. Wie die Vorredner schon schrieben, nachdem man alle Städte erreicht hat. Passiert im Game nichts mehr, außer das die renommierten Spieler einem nur ständig überfallen. Wäre ja nicht schlimm, wenn die anderen Spieler im Gegenzug auch spielen würden. Nein es passiert nichts mehr. Daher bloß die Finger weck von dem Spiel.

Was meinst du?

Teile hier deine Meinung mit ...