Monday, September 16th, 2019

Wurzelimperium Test

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An die Schaufeln, fertig, Los! Wurzelimperium bietet dem Spieler eine idyllische Gärtnerlandschaft, wo er Obst, Gemüse und andere Dinge anbauen kann. Mit dabei sind immer die kleinen Helferlein in Form von Gartenzwergen. Wir haben Wurzelimperium für euch getestet.

Auf zum Garten

Gleich nach der Anmeldung erblickt man seinen Garten. Nur wenige Felder sind frei geräumt, der Rest ist voller Unkraut und Steine. Es begrüßte uns ein freundlicher Gartenzwerg, er begleitete uns bei den ersten Schritten des Games. Die erste Aufgabe, wer hätte es gedacht, der Anbau der ersten Salatköpfe und Karotten. Während der Anbauzeit gelangten wir zur Stadt und kauften die nächsten Samen ein.

Die Stadt

In der Stadt kauft der Kleingärtner alles ein, was er für eine blühende Landschaft braucht. Etwas verwirrend, der kleine Bauernhof im Norden steht für den Samenverkäufer. Mit jedem neuen Level hat man mehr Anbaumöglichkeiten. Die ersten Samen werden hier gekauft. Etwas weiter unten findet man das Rathaus. Hier gibt es die aktuellen Statistiken unter verschiedenen Gesichtspunkten. Im Baumarkt können Ziergegenstände erstanden werden. Diese dienen wirklich nur der Verschönerung, nehmen aber zeitgleich wichtigen Platz für den Anbau weg. Wenn man nicht gerade seine Kunden am Garten bedienen kann oder will, verkauft man seine überschüssige Ware auf dem Markt.

Der Gärtnerverein

Was wäre die Pflege des Gartens ohne gesellschaftliches Treiben? Im Gärtnerverein kann sich der ambitionierte Hobbygärtner mit Gleichgesinnten treffen. Hier gibt es auch Ausschreibungen für Wettbewerbe. Man kann sowohl allein, als auch in der Gruppe eines Vereins an einem Wettbewerb teilnehmen. Das bietet ein wenig Abwechslung im manchmal tristen Alltag des Gärtnerns.

Das Marktverhalten

Wurzelimperiums System gleicht der freien Marktwirtschaft im realen Leben. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Daraus ergeben sich Schwankungen je nach Spieleranzahl und was diese gerade zum Verkauf anbieten. Wenn man Spannung im Gärtnerleben sucht, dann wohl am besten hier.

Eine sich wiederholende Arbeit

Die Arbeit eines Gärtners ist zwar abwechslungsreich, für den Spieler des Browsergames Wurzelimperium aber nicht so sehr. Man pflanzt sein Obst und Gemüse an, steigt ein Level nach dem anderen auf und baut neue Sorten von Pflanzen an. Zu Beginn besteht noch eine Herausforderung, denn man muss sein Feld erst einmal komplett frei räumen. Dafür braucht es schon einiges an Geld und das muss hart verdient werden. Wem ein Garten nicht reicht, der kann sich im späteren Spielverlauf noch weitere kaufen.

Wer nicht so sehr auf Profit aus ist, der nimmt an den Wettbewerben teil. Die Gewinner können sich Trophäen und Ruhm verdienen. Ansonsten bietet Wurzelimperium eine recht monotone Arbeit.

Forschungsarbeit

Kurz vor Schluss unseres Wurzelimperium Tests haben wir dann doch eine Neuheit entdeckt. Jeden Mittwoch und Samstag kann man mit dem Bus in einen anderen Teil der Stadt fahren. Hier steht das Forschungszentrum von Wurzelhausen. Spezielle Zwerge und bessere Gießboni können hier gegen viel Geld erforscht werden. Eine gute Möglichkeit, wenn man zu viel Geld erwirtschaftet und schon nicht mehr weiß wohin damit.

Gameplay

Die Steuerung erfolgt ausschließlich mit der Maus. Alle Möglichkeiten sind selbsterklärend. Wurzelimperium eignet sich durch seine einfache Struktur auch für Kinder, welche etwas am PC spielen wollen. Etwas anbauen, ernten und verkaufen. Leichter geht es nicht!

Wurzelimperium zeichnet sich ebenfalls durch sehr kurze Ladezeiten und niedrige Systemanforderungen aus. Auch ältere PCs sollten genügend Leistung aufbringen, um das Browsergame reibungslos abspielen zu können.

Grafik

Der Punkt, an dem wir wirklich nichts zu meckern haben. Allein die Details der Gartenzwerge und Figuren lässt keine Wünsche offen. Der Garten wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Vor allem das Obst und Gemüse kann bei voller Reife problemlos erkannt werden. Interessant ist auch die Darstellung der einzelnen Wachstumsstufen. Wer keinen realen Garten besitzen kann, wird mit Wurzelimperium einen guten virtuellen Ersatz haben. Auch ein Blick auf die Stadt bringt Freude. Die Gebäude variieren sehr stark und gelegentlich fährt sogar ein Auto am unteren Rand des Bildschirms.

Premium

Die Premium-Funktion wird im Browsergame Wurzelimperium nur sehr klein dargestellt. Man setzt also nicht alles daran, den Spieler zum Einsatz von realem Geld zu bewegen. Wer es aber doch tun möchte, der erhält dafür Coins. Mit Coins können Prozesse beschleunigt und manche Items gekauft werden. Den größten Vorteil bringt wohl der Premium-Account. Nämlich die Gießvorrichtung. Mit ihr können alle Pflanzen auf einmal gegossen werden. Etwas Ähnliches wünscht man sich für das Anpflanzen, aber darüber steht nichts in der Beschreibung.

Fazit

Wurzelimperium setzt in erster Linie auf eine eindrucksvolle Grafik, aber bietet mit dem Forschungszentrum nur eine wirkliche Spielinnovation. Das Konzept erinnert stark an Myfreefarm. Welches Browsergame zuerst auf dem Markt war, haben wir nicht überprüft. Sie stammen aber beide vom selben Hersteller. Das erklärt auch, warum teilweise dieselben Grafiken verwendet wurden. Das Spiel wirkt relativ monoton, aber eignet sich daher auch hervorragend für Menschen, welche neben der Arbeit oder am Abend etwas Dauerhaftes spielen wollen.

Bei schon über 40 Servern muss das Spiel aber die meisten Spieler begeistern. Deshalb stellen wir unsere Meinung als sehr subjektiv klar und bitten euch trotzdem, Wurzelimperium einmal selbst auszuprobieren.

Unsere Wurzelimperium Bewertung

Grafik: (8/10)
Sound: (0/10) (nicht vorhanden)
Spielspaß: (5/10)

Geeignet für: Anfänger und vor allem Kinder

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