Wednesday, December 7th, 2022

Monstersgame Test

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Die Startseite von Monstersgame gibt zwar keine Beschreibung her, doch das animierte Cover lässt den alt bekannten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen erkennen. Wir haben uns also ohne zu zögern in die Schlacht geworfen und Monstersgame getestet.

Vampir oder Werwolf?

Scheinbar ist dies eine reine Frage des Interesses. Das soll heißen, die Wahl des Volkes hat keinen Einfluss auf bestimmten Eigenschaften des Spiels. Wir haben uns zum Testen für die Vampire entschieden und einen Account angelegt. Dazu gab es 5 Tage Premium geschenkt. Auf der nächsten Seite gab es dann eine News zur aktuellen Premium-Aktion. Darunter noch der Hinweis, dass wir unseren Account noch via Mail aktivieren müssen. Erst darunter fanden wir die ersten Informationen zu unserer Spielfigur.

Status

Wir befanden uns also im Abschnitt „Status“. Hier werden die Eigenschaften des Spielers, seinen Kontostand, sowie seine Blutreserven aufgeführt. Am Ende der Seite steht noch eine Statistik mit allen wichtigen Werten und der Platzierung im Highscore. Ein Tutorial suchten wir vergeblich. Auch in der ersten Nachricht stand dazu nichts weiter. Demnach mussten wir uns selbst durch das Spiel kämpfen und alle Funktionen in Erfahrung bringen.

Errungenschaften

In der ersten Systemnachricht wurden wir mit einer Errungenschaft ausgezeichnet. Dies ist auch der zweite Punkt in der Navigationsleiste. Die einzelnen Auszeichnungen sorgen schon für Verbesserungen des Charakters. In unserem Fall führte die „Adoleszenz“ zu einer Stärkung unserer Verteidigung. Bestimmte Errungenschaften können zu einem Set kombiniert werden. Daraus ergeben sich dann zusätzliche Boni. Nach der Aktivierung stehen diese zur Verfügung. Spieler können sich verschiedene Sets zusammenstellen, wobei immer nur ein Set aktiv sein kann.

Die Stadt

Ein guter Vampir bzw. Werwolf braucht Ausrüstung, Verbündete und Aufgaben. In der Stadt kann man zum Warenhändler gehen und sich das Sortiment anzeigen lassen. Wer kein Gold mehr hat, kann als Totengräber auf dem Friedhof arbeiten und einen Stundenlohn kassieren. Eine weitere Option in der Stadt heißt „Dein Wächter“. Damit ist eine wilde Bestie gemeint, welche den Unterschlupf des Spielers verteidigt und ihn auf Raubzügen begleitet. Angefangen von einfachen Wildhunden, über gefährliche Flugmonster bis hin zu starken Drachen ist alles möglich, wenn man das Level und nötige Kleingeld bei sich hat. Wie auf dem Screenshot zu erkennen ist, kann man bei Monstersgame ziemlich viele Level aufsteigen. Der bisher stärkste Wächter kann erst mit Level 207 gekauft werden.


Als letzten Abschnitt gibt es die Ahnenstätte in der Stadt. Diese ist erst ab Level 20 zugänglich. Die Funktion der Ahnenstätte kann man in der Anleitung nachlesen:
„Sobald Dein Charakter Level 20 erreicht hat, kannst Du in der Ahnenstätte Urahnen Deiner Rasse zu einem Duell fordern. Bestehst Du diese Prüfung, unterrichtet Dich der Urahn in einer neuen Spezialfähigkeit oder, falls Du bereits eine Spezialfähigkeit hast, kannst Du diese weiter trainieren. Pro Rasse gibt es je 4 Spezialfähigkeiten. Ab Level 20 bist Du würdig eine Spezialfähigkeit zu erlernen, ab Level 40 zwei, ab Level 60 drei und ab Level 80 alle vier. Du kannst täglich einmal eine Prüfung ablegen. Für jede Prüfung verlangt der Urahn einen Betrag in Gold von Dir. Je mehr Prüfungen Du bestanden hast, desto teurer werden die Prüfungen. Spezialfähigkeiten werden im Kampf eingesetzt, aber nur gegen Gegner, die ebenfalls Level 20 oder mehr haben.“ Dies verspricht viel Abwechslung und ein langes Browsergame.

Zum Abschluss unserer Stadterkundung gingen wir zum Warenhändler. Doch leider reichten unsere 70 Gold nicht einmal für einen einfachen Dolch, welcher 100 Gold kostet. Deshalb zogen wir weiter im Spiel und erkundeten unseren Unterschlupf.

Der Unterschlupf

Für einen Betrag von 10 Gold konnten wir unser erstes Gebäude errichten. Nicht gerade ein Luxus-Schloss, aber für den Anfang wohl ausreichend.


Gleich danach bauten wir noch die Mauer, einen Weg und die Umgebung aus. Die Mauer schützt vor angreifenden Feinden. Wozu der Weg und die Umgebung dienen, wurde nicht direkt erklärt. Nun hatten wir nur noch 45 Gold in der Tasche und gingen zum Bluttempel.

Der Bluttempel

Dieser hat zwei Funktionen. Zum einen können Bluttropfen (Premium) in Gold umgetauscht werden. Je höher das eigene Level, desto mehr Gold erhält man beim Tauschen. Interessant ist die zweite Möglichkeit. Für 500 Bluttropfen kann man einen Monat Premium-Account gratis erhalten.

Die Arena

Außer dem Raubzug kann man noch die Arena nutzen, um sich mit Gold zu bereichern. Hier werden große Turniere, mit hoher Teilnahmegebühr, veranstaltet. Diese sind für den Beginner nicht interessant. Wer aber schon über etwas Ausrüstung verfügt, sollte sich einem Duell stellen. Dabei treten die Spieler unter bestimmten Bedingungen gegeneinander an und der Gewinner erhält Erfahrung, Gold und Arenapunkte. Dies gilt allerdings nur, wenn es kein kostenloses Turnier oder Duell ist.

Gameplay

Monstersgame erinnert an einige andere Vampir-Werwolf-Browsergames mit ähnlichem Inhalt. Auch der Aufbau ist dem vergleichbarer Spiele sehr ähnlich. Das Menü ist im oberen Bereich übersichtlich angeordnet. Die Funktionen sind weitestgehend selbsterklärend. Für Fragen gibt es die Sektion „Anleitung“. Die Kämpfe erfolgen innerhalb einer Sekunde und werden leider durch keine Animation dargestellt.

Grafik

Grafisch gesehen ist Monstersgame eine wahre Augenweide. Die Figuren, Charakter und Ansichten sind sehr detailliert erstellt worden. Leider ist das meiste davon rein statischer Natur. Wir hätten uns gewünscht, dass die Animationen auf der Startseite im Spiel selbst weitergehen. Lediglich in der Stadt sieht man ein paar Mouseover-Effekte.

Premium

In Monstersgame werden Premium-Funktionen mit Bluttropfen bezahlt. 500 Stück lassen sich zu einem Premium-Account eintauschen. Bluttropfen können auch in Gold umgewandelt werden. Das Tauschverhältnis ist abhängig vom eigenen Level. Bluttropfen sind auch beim Händler für spezielle Gegenstände verwendbar.

Fazit

Monstergame ist grafisch gesehen sehr gut ausgereift. Die düstere Stimmung überträgt sich schnell auf den Spieler. Entsprechend dunkler Sound würde diesen Effekt noch verstärken. Ansonsten ist es aber ein eher einfach gestricktes Browsergame. Man verdient sein Gold beim Kampf gegen andere Spieler oder beim Raubzug auf Menschen. Das wirklich Interessante sind wohl die Turniere in der Arena. Diese können von jedem Spieler erstellt werden. Auf unserem Server 5 war hier allerdings nicht viel los. Schade ist auch, dass man bei den Kämpfen keinerlei Animation zu sehen bekommt. Alles in Allem ist Monstersgame eher durchschnittlich und nur etwas für Fans einfach gestrickter Spiele mit viel Wartezeit dazwischen. Gerade die ersten Level sind schleichend langsam. Erst im späteren Spielverlauf, mit weiteren Errungenschaften, Sets und Ahnenfertigkeiten wird das Game individueller.

Möchtest du nun auch in die Rolle eines Vampirs oder Werwolf schlüpfen? Dann melde dich doch jetzt bei Monstersgame* kostenlos an!

Unsere Bewertung

Grafik: (7/10)
Sound: (0/10) (nicht vorhanden)
Spielspaß: (5/10)

Geeignet für: Anfänger

Deine Bewertung

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Rating: 4.5/5 (10 votes cast)

Monstersgame Test, 4.5 out of 5 based on 10 ratings

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Comments

One Response to “Monstersgame Test”
  1. Manice sagt:

    Ich glaube für mich kommt es nicht an Bloodmoon und Bitefight heran. Die beiden Spiele finde ich aus der Sparte wesentlich besser! Aber danke für deine ausführliche Beschreibung 🙂

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