Monday, December 10th, 2018

Einsatzleiter Test

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Die Helden für ganz schwere Fälle rufen nach Dir. Damit sind Polizei, Feuerwehr und THW gemeint. Im Spiel Einsatzleiter koordinierst Du eine Truppe von großen Helfern, die immer dann zur Stelle sein müssen, wenn Gefahr droht. Wir haben das Browsergame Einsatzleiter getestet und erzählen dir von unseren Eindrücken in diesem Einsatzleiter Test.

Hier kommt Löschi!

So nennt sich das freundliche Tutorial-Männlein, welches gleich zu Beginn auf dem Bildschirm erscheint. Er hatte auch gleich eine Bitte an uns. Bevor es richtig losgehen kann, brauchten wir zunächst eine Feuerwache. Mit dieser Zentrale konnten wir die ersten Einsätze leiten. Zunächst standen uns nur zwei Aufträge zur Verfügung, die, wie wir meinen, eher nach Kinderspiel klangen, als nach einem realen Job für die Feuerwehr. Es galt nämlich brennende Mülleimer und Container zu löschen. Dafür musste ein Einsatzfahrzeug ausrücken. Ein bis zwei Feuerlöscher hätten es wohl auch getan. Aber zumindest konnten wir ein fahrendes Feuerwehrauto und einen umherlaufenden Feuerwehrmann sehen. Die Einsätze dauerten zunächst nur ca. 2 Minuten. Doch dafür gab es schon das erste Geld.

Weitere Einsätze und neue Gebäude

Uns wurden genügend Credits zur Verfügung gestellt, damit wir noch eine Polizeiwache errichten konnten. Somit hatten wir ein paar Einsatzmöglichkeiten mehr und konnten zwei Aufträge gleichzeitig abarbeiten. Während unsere Polizeiwache sich noch im Bau befand, löschten wir den nächsten brennenden Container. Nun war auch die Polizeiwache fertig. Dazu gab es auch einen Einsatzwagen.

Polizei, Feuerwehr & Co sinnvoll einsetzen

Wir hatten zwar nun die Polizei auf unserer Seite, aber es gab noch keine passenden Aufträge für die Hüter des Rechts. Wir schickten sie also einfach zu einem brennenden PKW. Vor Ort passierte rein gar nichts. Vielleicht versuchte die Polizei alles, wie sonst üblich, weiträumig abzusperren, aber davon war leider nichts auf der Karte zu sehen. Also musste die Feuerwehr noch ran. Das Fazit aus dieser kleinen Geschichte: Man sollte seine Einheiten immer nur dafür einsetzen, wofür sie auch ausgebildet wurden. Ansonsten stehen sie nur tatenlos rum und das bringt kein Geld ein.

Hart verdientes Geld

Für die ersten Einsätze gab es im Schnitt zwischen 100 und 200 Credits. Angesichts der hohen Kosten (10.000 Credits für eine neue Wache oder den Ausbau einer bestehenden Wache), liegt vor dem ambitionierten Spieler noch ein weiter Weg. Mit der Zeit lernt man dann zu unterscheiden, welche Einsätze wirklich wertvoll sind. Unser Beispiel mit dem brennenden PKW brachte uns zum Beispiel 360 Credits ein, dauerte dafür aber auch länger.

Personal und Fahrzeuge

Nur mit weiteren Fahrzeugen lassen sich mehrere Einsätze fahren und auf diese Weise schneller Geld verdienen. Neue Einsatzfahrzeuge brauchen aber auch Platz und so müssen die Wachen zuvor ausgebaut werden. Weitere Wagen müssen dann hinzugekauft werden. Es geht also viel Zeit ins Land, bis man eine starke Einsatztruppe zusammen hat. Das Personal erhält mit jedem Einsatz mehr Erfahrung. Je besser sie ausgebildet sind, desto schneller werden die Einsätze erledigt sein. Für Feuerwehr und THW können eigens hierfür Schulen gebaut werden, um den Lernprozess zu beschleunigen.

Der weitere Spielverlauf

Einsatzleiter ist ein recht einfach gestricktes Browsergame. Man erledigt seine Aufträge und erhält dafür Geld. Dieses nutzt man für den Ausbau seiner Wachen und der Fahrzeuge. Personal muss man nicht selbst einstellen. Helferlein kommen von allein zu neuen Wachen und packen mit an. Wirklich interessant wird das Spiel erst im späteren Spielverlauf. Wird die Polizei zum Beispiel zu einer Ruhestörung gerufen, so dauert dieser Auftrag viele Minuten und dafür gibt es umso mehr Geld. Der Reiz des Spieles liegt darin, so viele Einsätze wie möglich zu koordinieren und mit relativ wenig Zeit viel Geld zu verdienen. Nebenbei kann man sich noch nett mit anderen Spielern unterhalten oder sich von ihnen helfen lassen.

Chat & Hilfe

Die Einsatzdauer wird immer länger und so kann es schnell langweilig werden. Dafür hat man bei Einsatzleiter den Chat integriert. Unterhaltungen mit anderen Spielern dienen dem Zeitvertreib und der Entspannung. Man kann sich auch Tipps von den erfahrenen Spielern holen, um damit sein Einsatzleiter-Imperium schneller vergrößern zu können.
Sollten sich Spieler auf der Freundesliste befinden, so können diese einem helfen. Sollte man einen Einsatz nicht schaffen oder Unterstützung brauchen, dann kann man sie rufen. Dazu gibt es bei jedem Notfall die Option „Freigeben“. Nach einem Klick erscheint dieser Einsatz auf der Aufgabenliste der Freunde und diese können sich der Sache annehmen.

Gameplay

Die Karte erstreckt sich über den gesamten Bildschirm. Dadurch hat man sehr viel Fläche im Blick, aber die Karte ist riesig und es gibt immer etwas zu tun bei dem man kräftig scrollen muss. Man kann es sich aber auch einfacher machen und einfach nur die Einsätze und Wachen mit Hilfe des Menüs ansteuern. Ohne diese Möglichkeit würde man schnell die Orientierung verlieren, denn irgendwie sieht alles gleich aus. Man kann sich aber auch über die Minikarte bewegen. Dort sind alle Wachen und Missionen eingezeichnet.

Grafik

Grafisch erinnert Einsatzleiter an die Aufbausimulation Sim City. Die Farben sind gut gewählt und nicht zu kräftig. Alles wirkt sehr realistisch. Leider wiederholen sich die Gebäude sehr stark, sodass auf einem Kartenausschnitt dasselbe Objekt mehrfach befindet. Auch einige Animationen mehr hätten es sein können. Außer Einsatzfahrzeugen, Personal und kleinen Bränden gibt es nichts zu sehen.

Premium

Sie nennen sich Coins und durch sie kann man Aufträge sofort beenden und Gebäude in Rekordzeit bauen. Auch neue Fahrzeuge lassen sich mit ihnen kaufen. Ansonsten findet man für sie keine wirklich wichtige Verwendung.

Fazit

Die Idee von Einsatzleiter ist wirklich originell. Das Browsergame hat viel Potential, welches aktuell noch nicht ausgeschöpft wird. Gleich zu Beginn ertönte eine Hintergrundmusik, über die wir uns sehr gefreut haben. Doch leider gibt es nur einen Track und dieser wiederholt sich gefühlt alle 2 Minuten. Schnell wird er eintönig und stört. Zum Glück lässt er sich im Menü ausschalten. Alles in allem verspricht Einsatzleiter mehr als es hält. Wir hoffen aber, dass man sich für die Zukunft noch einiges einfallen lassen wird.

Möchtest du nun auch die Kontrolle über Feuerwehr, THW und die Polizei übernehmen, dann melde dich doch jetzt kostenlos beim Browsergame Einsatzleiter an!

Unsere Bewertung

Grafik: (6/10)
Sound: (5/10)
Spielspaß: (6/10)

Geeignet für: Anfänger – Sehr einfach

Deine Bewertung

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Rating: 4.7/5 (16 votes cast)

Einsatzleiter Test, 4.7 out of 5 based on 16 ratings

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Comments

One Response to “Einsatzleiter Test”
  1. Ben sagt:

    Ich bin selbst einsatzleiter.net spieler und ich finde dieses Spiel rech spassig nur es gibt in dem spiel die so gennanten mods(Moderatoren) wen man ürgendwas falsch macht reskiert man schnell einne abmahnung oder eine sperre.

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