Tuesday, December 11th, 2018

WebGL bringt 3D in den Browser

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Eine Technik, die sich nach und nach verstärkt in den kommenden Browsergames präsentieren wird, ist die 3D-Technik. Die Browserspieler werden immer verwöhnter, die Technik aber auch immer besser. So behandelt dieser Artikel WebGL, das schon jetzt als Standard für 3D-Grafiken im Web-Browser gilt.

Bis man zum heutigen Quasi-Standard WebGL kam, gab es genügend weitere Techniken davor. Dazu zählten beispielsweise VRML (Virtual Reality Modeling Language), Java3D oder 3D Programmierschnittstellen wie Mozilla’s Canvas3D oder Google’s O3D. Nun einigten sich aber Mozilla, Google, Apple und Opera in der sogenannten Khronos Group auf WebGL als gemeinsamer Standard. WebGL selbst ist dabei ein Programmier-Interface, über das JavaScript Zugriff auf die Programmierschnittstelle OpenGL erlaubt und ohne Plugins funktioniert.

Die meisten Browser unterstützen schon WebGL, obwohl damit noch experimentiert wird und bisher nur als Arbeitsentwurf existiert. So wurde WebGL in Firefox beispielsweise schon im Jahr 2009 implementiert, muss aber per Hand über about:config noch eingeschalten werden. Ähnlich ist es auch bei den anderen Browsern wie Googles Chrome und Apples Webkit (Safari). Für Opera gibt es derzeit keine Browserversion die WebGL unterstützt.

Was man alles mit WebGL machen kann, dass kann man auf dem Learning WebGL Blog sehen. Hier gibt es einen aktuellen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand von WebGL und veröffentlichten Demos. Die aktuell am spektakulärste Umsetzung mit WebGL ist wohl die Portierung des id-Klassikers Quake 2. Neben WebGL, kommt dort auch HTML 5 zum Einsatz und demonstriert eindrucksvoll, auf was man sich zukünftig freuen darf.

Als Wermutstropfen bei der WebGL-Entwicklung kommt die fehlende Unterstützung von Microsoft zu Tragen. Das Unternehmen ignoriert den 3D-Hype Konsequent und macht auch keine Anstalten WebGL in Zukunft zu unterstützen. Und falls man doch auf den 3D-Zug noch aufspringen wolle, würde man wohl eher zur eigenen Schnittstelle Direct3D greifen …

Quellen:

  • golem.de
  • Zeitschrift c’t Ausgabe 13 vom 7.6.2010

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