Monday, December 10th, 2018

TinyTown Test

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Ganz schön hektisch so ein Stadtleben. Das erfährt der Spieler im Browsergame TinyTown. Tritt ein in die virtuelle Stadt, such dir eine Wohnung und organisiere dein Leben, so wie du es willst. Triff deine Freunde und lerne neue Leute kennen. Wir haben TinyTown getestet und berichten über unseren ersten Eindruck.

Auf ins wilde Stadtleben

Doch zuvor muss der Charakter erstellt werden. In TinyTown bedeutet dies, dass ein Geschlecht, die Haut- und Haarfarbe, sowie der Name gewählt werden und dann geht es auch schon los. Wir wurden von Tina Tutori begrüßt. Ihr Name lässt vermuten, dass sie die Spielhelferin ist und uns auf den ersten Schritten begleitet. Zunächst erklärte sie uns den Spielbildschirm. In der linken oberen Ecke befinden sich alle wichtigen Informationen zum Charakter. Eine Besonderheit ist die Temperatur in TinyTown. Nach ihr sollte man sich richten, wenn man zum Beispiel das Freibad besuchen möchte.

Die Charakterwerte

In TinyTown muss man Wert auf viele Dinge legen. Dazu zählen vor allem die Kleidung und die Hygiene. Ohne die optimale Gesundheit kann keine Aktion durchgeführt werden, genauso wenig, wenn der Charakter übermüdet ist. Hunger und der Bedarf an Lebensmittel runden den Realismus ab. Das Ganze hat uns sehr stark an Die Sims erinnert. Wer sich nicht um seinen Charakter kümmert und die Statuswerte außer Acht lässt, wird bald einen unzufriedenen und faulen Account haben, für den sich niemand interessiert.

Die Stadt

Wenn man nicht gerade seine Wohnung gestaltet, wird man in TinyTown in der Stadt zu tun haben. Hier gibt es auch allerlei Möglichkeiten, um sich die Zeit zu vertreiben, neue Spieler kennen zu lernen und Geld zu verdienen. Letzteres sollte man zu Beginn am meisten ins Auge fassen, denn das Startkapital reicht gerade einmal aus, um sich eine neue Couch leisten zu können.

So führt der Weg zum Arbeitsamt. Die diversen Jobangebote werden unterschiedlich entlohnt und gewisse Anforderungen müssen erfüllt sein, damit die Arbeit begonnen werden kann. Für unseren Test von TinyTown, haben wir uns für die Lagerarbeit entschieden. Nach 3 Minuten hatten wir auch das erste Geld verdient. Zur Bestätigung, muss auf eine Fläche geklickt werden. Es erfolgt eine Auswertung der Arbeit, verbunden mit Abzügen in den Bereichen wie Hunger/Durst, Müdigkeit, Hygiene etc.

Mit unserem ersten hart verdienten Geld wollten wir zur Pizzeria, um unseren Hunger zu stillen. Doch leider war diese noch geschlossen und öffnet erst um 17.30 Uhr. Dabei ist zu beachten, dass sich die Uhrzeit in TinyTown nach der Realen richtet. Die meiste Action spielt sich also erst am Abend ab, wenn die meisten Spieler online sein können. Mit knurrendem Magen sind wir ins Cafe gewandert und haben uns ein Stück Kuchen bestellt.

Nach der wohlschmeckenden Mahlzeit meldete sich unser schlechtes Gewissen. Der Kuchen hatte unserer Fitness nicht gut getan und wir gingen zum Fitnessstudio in TinyTown. Mit dem Status Anfänger, konnten wir zunächst nur das normale Training absolvieren. Später sind auch anstrengendere Workouts möglich.

Nun hatten wir unseren Körper gestählt, aber waren ziemlich verschwitzt. Um etwas für die Hygiene zu tun, gingen wir in den Waschsalon. Hier bietet sich zudem die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und seine Kontaktliste auszubauen. Das ist kostenlos und nimmt nur etwas mehr Zeit in Anspruch. Diese Reihenfolge wiederholten wir ein paar Mal, bis wir einiges an Geld und Ansehen in der Arbeitswelt zusammen hatten. Zwischendurch war auch eine Mütze Schlaf nötig, um wieder Energie zu tanken.

Kriminelle Tätigkeiten

Jede Stadt hat ihre Schattenseite. In TinyTown kann man sich mit Dealern treffen und kriminelle Aufgaben erfüllen. Dies trägt zwar nicht gerade zu einem besseren Ansehen bei den Bewohnern bei, füllt den Geldbeutel aber umso schneller. Doch ein Krimineller braucht viel Übung, um bei seinen Aktionen erfolgreich zu sein. Für den Anfang versucht man es mit dem Diebstahl von Handtaschen, wobei die Chance auf Gewinn, vorerst nur bei 10 Prozent liegt.

Das Profil

In TinyTown wird jede Aktion bewertet. Während mit jeder Tätigkeit Hunger, Durst und Müdigkeit größer werden, sammelt man Punkte im Ansehen, der Fitness, der Intelligenz und der Kriminalität. Ab einer bestimmten Punktzahl steigt man eine Stufe auf. Den aktuellen Status kann man in seinem Profil abrufen. Mit der Zeit werden auf diese Weise neue Aktionen freigeschaltet. Das einem zu Beginn noch nicht alle Möglichkeiten offen stehen, erhöht den Langzeitspielfaktor.

Gameplay

Auch in TinyTown kommt nur die Maus zum Einsatz. Alle möglichen Aktionen werden mit ihr gestartet und gesteuert. In der Stadt gibt es viele Orte mit mehreren Möglichkeiten. Bei einem Klick fährt ein Menü mit den wichtigsten Informationen aus. Insgesamt lässt sich das Spiel sehr leicht steuern. Das freundliche Tutorial folgt keiner festen Struktur, sondern taucht an jedem Ort auf, wenn man diesen zum ersten Mal besucht. Das Kennenlernen von TinyTown erfolgt also ganz individuell.

Grafik

Die Grafik von TinyTown wirkt sehr schlicht, aber dennoch farbenfroh. Auf der grauen Stadtkarte sind farbige Buttons hinterlegt. Am rechten Spielfeldrand, befindet sich die Legende, welche die Aktionen in Einkauf, Freizeit, Bildung und Soziales unterteilt. Einzigartig wird das Spiel durch die freie Gestaltung des Charakters und dessen Wohnung. In den Boutiquen und Einkaufszentren gibt es viel Auswahl, sodass jeder seiner Individualität frönen kann.

Premium

Die tinyTaler stellen die Premium-Währung dar. Manche Möbel- und Kleidungsstücke müssen durch sie bezahlt werden. Mit ihnen erkauft man sich auch den Status eines Ehrenbürgers. Damit werden die Werbeeinblendungen abgeschaltet, die Aktionen vergehen schneller u.v.m.

Fazit

TinyTown ist ein abwechslungsreiches Browsergame mit vielen Möglichkeiten und einem Hauch von Rollenspiel. Es gibt keine konkreten Vorgaben was es zu tun gibt. Daher kann sich jeder frei entfalten, Geld verdienen, seine Wohnung einrichten, sich neu einkleiden, sein Ansehen steigern usw. Individualität wird im Spiel großgeschrieben. Das Tutorial ist sehr umfangreich und gibt keinen festen Ablauf vor. Die Steuerung ist sehr einfach und die Übersicht ist besonders für Einsteiger sehr freundlich. Alles in Allem konnten wir keine Fehler entdecken. Nur eine zum Spiel passende Musik hätten wir uns gewünscht. Eine Art Musikplayer mit ein paar Soundtracks könnte man sicher noch irgendwo einbinden.


Bewertung

Grafik: (9/10)
Sound: (0/10) (nicht vorhanden)
Spielspaß: (8/10)

Geeignet für: Anfänger. Interessant durch die Mischung von Rollenspiel und einem sozialem Netzwerk.


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Comments

2 Responses to “TinyTown Test”
  1. janine sagt:

    ist nicht so dolle das spiel.

  2. Bonfert sagt:

    Muss mich meiner Vorrednerin leider anschließen. Das das interessanter aus als es dann wirklich war.

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