Monday, December 10th, 2018

SpaceTrek: The New Empire Test

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Auf zu entfernten Galaxien und unendlichen Weiten, so hieß es schon in den vielen Serien und Filmen rund um Star Trek. Mit dem Browsergame SpaceTrek wird eine ähnliche Atmosphäre geschaffen. Die rundenbasierte Simulation ist eine Mischung aus Wirtschaft, Planung und Kriegsführung abgerundet durch etwas Rollenspiel-Charakter.

„Beam me up Scotty“

In SpaceTrek wird man nach der Anmeldung etwas ins kalte Wasser geworfen. Neben ein paar Erklärungen zu den Rundenzeiten wird lediglich auf das ausführliche Handbuch verwiesen. Danach ist man auf sich allein gestellt, es gibt also kein Tutorial welches einen durch die Anfänge führt. So haben wir uns für den Test von SpaceTrek einmal durchgekämpft und mit Hilfe des Handbuches alles auf eigene Faust herausgefunden.

Kolonien

Zu Beginn startet man bereits auf dem 2. Level. Dies liegt wohl daran, dass bereits einige Gebäude auf der Startkolonie gebaut wurden. Neben dem Hauptgebäude und dem Speicher sind Farmen und Solarzellen am Anfang entscheidend. Durch die wird die Versorgung von Nahrung und Energie sichergestellt. Bereits ab dem 3. Level, welches man nach dem Bau einiger Solarzellen oder Farmen schon erreicht, werden dann neue Gebäude freigeschalten. Durch mehr Häuser haben größere Stückzahlen an Arbeitern Platz gefunden, die dann für andere Gebäude eingesetzt werden können. Auch wenn es zu Beginn sehr verlockend sein kann den ganzen Planeten mit einfachen Gebäuden zu füllen, so sollte man wirklich nur bauen, wenn Bedarf dafür besteht. Denn ansonsten muss man später einige von ihnen wieder demontieren und verliert dadurch Zeit und vor allem Rohstoffe.

Neben den produzierenden Gebäuden gibt es auch Anlagen wie Naturparks, welche das Ansehen innerhalb der Bevölkerung erhöhen. Andere wiederum dienen dem Schutz vor Angriffen oder der Forschung neuer Technologien, damit weitere Möglichkeiten im Spiel freigeschalten werden.

Karte

In SpaceTrek gibt es große Galaxien zu erkunden. Ruft man im Spiel die Karte auf, so erstreckt sich eine große Welt voller unbekannter Möglichkeiten vor einem. Es ist von fremden Energiesignaturen die Rede, wo man nicht weiß, ob es Freund oder Feind ist. Asteroiden fliegen in großen Feldern durch das Weltall, Nebel aus verschiedenen Materialien verstecken Raumschiffe und andere Überraschungen in sich und natürlich sind auch andere Planeten zu sehen. Zu jedem Ziel auf der Karte können Schiffe mit einem Klick entsandt werden. Für den Anfang gibt es ein kolonieschiff gratis dazu. Dieses kann für neue Entdeckungen und die Besiedlung eines neuen Planeten genutzt werden.

Katastrophen

So wie es in Star Trek war, so kommt es auch in SpaceTrek immer wieder zu ungewöhnlichen Anomalien im Weltall. Manche von ihnen haben eine positive, andere eine negative Wirkung. Mit positiv ist in diesem Falle gemeint, dass man versuchen kann feindliche Flotten in die störenden Nebel zu lenken, damit ihre Schilde ausfallen oder sogar die Flotte zerstört wird.

Neben den Anomalien muss man sich noch vor umherstreifenden Räuber-Flotten in Acht nehmen. In SpaceTrek werden sie die Vidiianer genannt und zählen zu den computergesteuerten Gegnern (NPCs) im Spiel. Planeten werden durch sie nicht bedroht, jedoch aber fremde Schiffe. Sie benötigen sowohl die Rohstoffe als auch die Menschen für Organtransplantationen, denn ihre Körper sind von einer aggressiven Seuche befallen. Dies macht sie auch so gefährlich. Ihre Schiffe sind bis an die Zähne bewaffnet und können nur schwer besiegt werden. Im besten Falle versucht man sie zu meiden.

Doch nicht nur im Weltall lauern Gefahren. Auf den Kolonien kann es auch zu Seuchen in Form von kleinen pelzigen Tieren kommen. Sie werden Tribbles genannt und gelten vielerorts als niedliche Haustiere. Kommen sie jedoch mit Nahrung in Kontakt, das erinnert viele von uns an die Gremlins, vermehren sie sich explosionsartig und gefährden die Rohstofflager der Kolonien. Tribbles können beim Handel mit anderen Spielern auf die eigene Kolonie gelangen, wenn sie sich unbemerkt m Frachtraum versteckt haben. Einmal auf dem Planeten angekommen, wird man diese Plage nur sehr schwer wieder los.

Gameplay

SpaceTrek scheint auf den ersten Blick ein sehr einfaches Browsergame zu sein. Neben dem Hauptbildschirm mit aktuellen Informationen sind die Schiffe, die Karte und die Kolonien von Bedeutung. Mit zunehmendem Level werden immer mehr Gebäude, Raumschiffe und Möglichkeiten freigeschalten. Wirft man einen Blick in das Handbuch, dann wird SpaceTrek zu einem komplexen Browsergame mit vielen Funktionen die erst noch erkundet werden müssen.

Das Spiel bzw. die Aktionen werden nach „Ticks“ bemessen. Dies bedeutet, dass man innerhalb eines vorgeschriebenen Zeitraumes Aktionen ausführen kann, welcher dann beim nächsten Tick ausgeführt werden. Mit jedem Tick werden auch die in der Statusleiste angezeigten Rohstoffe, Arbeiter und Energie addiert bzw. abgezogen. Zu Beginn stehen einem 10 Extra-Ticks zur Verfügung und mit jedem regulären Tick kommen zwei von ihnen dazu. Dadurch erhält man die Möglichkeit über die normalen Spielabläufe hinaus Aktionen durchzuführen. Man kann die Extra-Ticks zum Beispiel dafür benutzen, um gebaute Fabriken sofort in Betrieb nehmen zu können, denn ansonsten dauert es einen Tick lang, bis sie produzieren.

Grafik und Spielsteuerung

SpaceTrek wartet nicht mit einer atemberaubenden Grafik, am besten noch in 3D, auf einen, sondern eher mit schlichtem Design, aber dafür vielen Funktionen. Diese erschließen sich dem Spieler nicht sofort auf den ersten Blick. Hierbei hilft ein Blick in das ausführliche Online-Handbuch zum Spiel. Interessant sind zum Beispiel die Kolonie-Level und welche Möglichkeiten, vor allem die späteren Forschungen, man durch dadurch erhält. Im Spiel selbst wird alles mit der Maus gesteuert. Die Spielübersicht ist sehr simpel gehalten. Trotz einfacher Grafik beweisen die Entwickler bei der Karte und den Raumschiffen viel Liebe zum Detail. Die verschiedenen Anomalien sind sehr gut zu unterscheiden und bringen Abwechslung in die Flugplanung.

Fazit

SpaceTrek ist mal wieder ein komplett anderes Browsergame. Es verbindet strategische, kämpferische und rollenspielerische Elemente zu einer interessanten Simulation. Die Entwickler haben sich dabei wohl an der originalen Sendung bzw. den Star Trek Filmen orientiert, was ihnen auch gut gelungen ist. Das Tick-System ermöglicht zudem einen fairen Aufbau für alle Spieler, auch für diejenigen, die nicht den ganzen Tag im Internet spielen können. Dem Handbuch kann man eine stete Weiterentwicklung des Spieles entnehmen. Es bleibt also spannend, denn das Spiel scheint noch nicht fertig zu sein.

Wer nun ab ins Weltall möchte, der kann sich jederzeit kostenlos bei SpaceTrek* registrieren.




Anspruchsvolles Strategie- und Rollenspiel



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Comments

2 Responses to “SpaceTrek: The New Empire Test”
  1. hoffigo sagt:

    Ein tolles Spiel. Es macht eine Menge spaß und ich spiel es auch sehr gern.

  2. MauMau sagt:

    Nach 5 Jahren erfahrung, Die Admins sind in einer Ally und können auf denn Spieler Acc zugreifen und schauen wo die Schiffe stehn. Sehr unfaires Game …gebt euer geld wo anders aus!

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