Sunday, December 5th, 2021

KI und Gaming: Sieht so die Zukunft aus?

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Roboter, die komplette Arbeitsplätze ersetzen, und das nicht nur am Fertigungsfließband, sondern beispielsweise auch in einem Bürojob wie beispielsweise im Bereich Controlling: Was vor Jahrzehnten noch absolut utopische Zukunftsmusik war und maximal als Stoff für einen Hollywoodstreifen diente, ist inzwischen längst Realität geworden.

Da liegt natürlich die Frage nahe, wie diese Entwicklung in nächster Zeit weitergehen wird und inwiefern wir uns dabei auch immer mehr als Menschheit wandeln. Denn KI, sprich künstliche Intelligenz, wird bereits erfolgreich in verschiedenen Bereichen angewandt. Daneben fließen außerdem Unsummen in die weitere Forschung und Entwicklung. Die Hoffnungen sind entsprechend groß, dadurch viele Probleme in Zukunft einfacher lösen zu können. Doch wie weit geht das Ganze wohl? Und wird KI unsere Zukunft bestimmen?

Der Bereich des Gamings

Auch in Sachen Gaming hat sich natürlich einiges getan, ebenfalls befeuert durch die immer besseren technischen Möglichkeiten. Denn auch hier kreieren wir längst Avatare, die uns verblüffend ähnlich sehen und treffen uns im Cyberspace mit unserem nach den eigenen Idealen erschaffenen Gegenüber. Oder nehmen über Webseiten wie Mr Green an Live-Casinogames statt, obgleich sowohl die Mitspieler wie auch der Croupier oder Dealer hunderte Kilometer entfernt sind.

Besonders die letzten Jahre haben gezeigt, dass der Gaming-Bereich eine starke Wirtschaftsmacht darstellt, die auf Erfolgskurs ist und noch deutlich stärker wachsen dürfte. Was liegt diesen Tendenzen zugrunde und welche Szenarien vermuten Experten für die bevorstehende Zeit?

Allgegenwärtige Digitalisierung

Fakt ist: Die extrem schnell voranschreitende Digitalisierung hat bereits einen immensen Umbruch mit sich gebracht, der sowohl in unserem Privat- und Geschäftsleben, aber auch in vielen weiteren Bereichen allgegenwärtig ist, sei es in internationalen Beziehungen, in der öffentlichen Verwaltung oder auch im Bildungssektor.

Unser Leben findet damit bereits zu großen Teilen online statt – man muss sich ja nur einmal anschauen, was allein in den letzten Jahren für Veränderungen stattgefunden haben. Plötzlich wurde fast jede zwischenmenschliche Kommunikation auf ein technisches Medium verlagert, jede Absprache durch eine digital abgehaltene Konferenz ausgetauscht. Kinder haben ihre Hausaufgaben am PC oder Tablet erledigt, ärztlicher oder psychologischer Rat wurde per WhatsApp-Videocall eingeholt.

All das war nur möglich, weil zuletzt nicht ein gewaltiger Ausbau von leistungsfähigen Internetverbindungen mit extrem schneller Datenübertragungsrate stattfand. Doch auch die Haltung der breiten Bevölkerungsmehrheit ist hier entscheidend. Sie hat sich der Nutzung all dieser digitalen Möglichkeiten immer mehr geöffnet und ihr gesellschaftliches Leben zusehends vom wirklichen in den virtuellen Raum verlagert. Dazu war es erforderlich, den Umgang damit zu erlernen, sich neuere, onlinefähige Endgeräte anzuschaffen und sich fortlaufend upzudaten. Auf dieser Grundlage kommt es den Leuten schon gar nicht mehr komisch vor, dass die stattfindende Modernisierung durch die Nutzung künstlicher Intelligenz ebenfalls schon ganz neue Größenordnungen angenommen hat.

Wo künstliche Intelligenz bereits zum Einsatz kommt

Wer meint, KI-Systeme finden nur in der Industrie und Technologie-Branche Anwendung, täuscht sich gehörig, denn beispielsweise wurde die Software von überall präsenten Spracherkennungs-Assistenten wie Cortana, Siri oder auch der Google-Suche ebenfalls auf der Grundlage von künstlicher Intelligenz geschafften.

Gleiches gilt für Alexa, die auf Kommando unsere Lieblingsmusik spielt oder in Windeseile Informationen online für uns recherchiert. Wer sein Zuhause bereits mit aus der Ferne steuerbarer Smart Home-Technik aufgerüstet hat, greift damit ebenfalls auf dieselben cleveren Technologien zurück. Denn auch das Smart Home lernt ständig dazu und kann seinen Service daher immer besser an die Wünsche der Bewohner in Sachen Beleuchtung, Raumtemperatur und Co. anpassen. Ohne künstliche Intelligenz wäre auch dies völlig undenkbar, weil die Technologie an sich statisch bliebe.

Vorteile aber auch Bedenken

Obwohl wir also bereits viele Vorzüge zuhauf nutzen und allgemein hin unumstritten ist, dass KI unser aller Leben an manchen Stellen vereinfachen und an anderen gar deutlich sicherer machen kann, gibt es selbstverständlich auch Vorbehalte. Von unberechenbaren Hackerangriffen ist dabei die Rede und davon, dass die Bevölkerung komplett durchsichtig wird, totale Überwachung und Manipulation könnte theoretisch die Folge davon sein.

Zudem geht es auch um das nicht absehbare Risiko auf den menschlichen Körper wie beispielsweise im Falle von implantierten KI-Tools. Ganz große Bedenken wirft zudem die Frage auf, ob wir als Menschheit eventuell irgendwann einmal die Kontrolle über die von uns selbst geschaffene Technik verlieren könnten.

Die künstliche Intelligenz von morgen

Was jedoch die Sorge angeht, den Menschen als Arbeitnehmer auf lange Sicht komplett überflüssig zu machen, weil mit KI alles so viel produktiver abläuft, so gibt es hierzu triftige Gegenargumente. Zum einen hat die KI ihre gegebenen Grenzen. Somit dürfte es immer Berufsfelder geben, in denen sie von Natur aus wenig Anwendung findet. Zum anderen ergeben nicht nur die umfassende Forschung an diesem Thema, sondern auch der gezielte KI-Einsatz wieder neue Arbeitsplätze, die man bis dato noch überhaupt nicht kannte.

Schließlich müssen die neuen Geräte ja kontinuierlich mit Informationen gefüttert werden, aufgrund derer sie überhaupt erst nach und nach Muster erkennen und in bestimmter Weise reagieren können. Später gilt es dann, aus den gelernten Prozessen maßgeschneiderte Programmierungen zu entwerfen und diese auch zu überwachen. Die Herausforderung wird sein, eine neue Beziehung zwischen Maschine und Mensch zu schaffen und die gewonnenen Erkenntnisse und schlauen Algorithmen zum Guten anzuwenden.

Die nächste Generation des Gamings

Umfassende Vernetzung sowie eine extrem verbesserte und unfassbar schnelle Datenverarbeitung hat im gleichen Zuge auch das Gaming aufs nächste Level gehoben. Und auch hier ist in Sachen Fortschritt noch lange nicht Schluss. Immer realere Darstellungen, faszinierendere Spielwelten und ständig hinzukommende Erweiterungen begeistern eine rapide wachsende Fangemeinde, die schon seit Langem nicht mehr auf eine junge Zielgruppe beschränkt werden kann, sondern verschiedenste Altersschichten umfasst.

Gaming ist als fordernder Zeitvertreib durchaus gesellschaftsfähig geworden und dürfte auch zukünftig von immer größerer Wichtigkeit für den sozialen Austausch auf digitale Art werden. Daran sind unter anderem Plattformen wie Twitch oder YouTube ganz immens beteiligt, denn inzwischen geht es um so viel mehr als das reine Zocken oder Erreichen eines neuen Highscores.

Vielmehr gewinnen auch solche Programme an Bedeutung, die es einem ermöglichen, sich ganz eigene Spielwelten zu erdenken und diese im Detail am Bildschirm zu erschaffen, um sie anschließend mit anderen zu teilen. Die darüber stattfindende Vernetzung dürfte stetig zunehmen und es ist anzunehmen, dass sich weiterhin ein immer größerer Teil unseres Freizeitlebens auf sämtliche digitalen Medien verlagert, die ihrerseits immer ausgefeilter werden.


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