Monday, June 27th, 2016

Legends of Honor: Interview mit Phillip Knust, Head of Studio Strategy Games

0

Phillip-KnustVor einigen Tagen hat Goodgames Studio das neuste Browsergame aus dem eigenen Haus: Legends of Honor veröffentlicht. Phillip Knust, Head of Studio Strategy Games, gibt nun im Gespräch interessante Einblick in das neue Strategiespiel:

Mit Legends of Honor veröffentlicht Ihr Team ein neues MMO-Strategiespiel. Was macht das Spiel besonders?
Wir freuen uns sehr, mit Legends of Honor ein neues kostenloses MMO-Strategiespiel für den Browser zu präsentieren. Das Spiel verbindet klassische Stärken des Aufbau-Strategie-Genres mit neuen Rollenspiel-Features und Echtzeit-Strategie-Elementen, um ein möglichst dynamisches Gameplay zu kreieren, mit dem sich Spieler kontinuierlich beschäftigen können.

Zu den wichtigsten Elementen zählt besonders die interaktive Weltkarte, welche die Spieler mit ihren Heldencharakteren frei erkunden und auf der sie ihren Widersachern in taktischen Gefechten entgegentreten. Unterschiedliche Geländetypen verschaffen den Einheiten zusätzliche Vorteile bei Angriff und Verteidigung. Die Helden dienen als Anführer der Armeen des Spielers und werden mit einer Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen individualisierbar sein. Als dritte Komponente dient Ehre als neuartiger Einflussfaktor, der einerseits zum Freischalten neuer Einheiten benötigt wird und darüber hinaus die Allianz des Spielers in den Ranglisten steigen lässt.

Welches atmosphärische Setting erwartet den Spieler?
Atmosphärisch ist Legends of Honor deutlich realistischer und ein wenig düsterer angelegt als beispielsweise unser Erfolgstitel Goodgame Empire oder Konkurrenztitel. Das spiegelt sich zum einen im Art-Stil sowie in der Hintergrundgeschichte wider. In einer mittelalterlichen Welt kämpfen drei Fraktionen um die Vorherrschaft im Königreich. Das sind zum einen der Orden der Goldklaue, die Ritter der Asche und des Schattens sowie die Krieger der Wildlande. Sie alle streben nach Ehre und um die Vorherrschaft im zerrütteten Königreich. Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung steigt der Spieler in das Geschehen ein, schwört einer der drei Fraktionen die Treue und muss seinen Platz im Königreich behaupten. Die stärksten Spieler können dabei bis hin zum König ihrer Fraktion aufsteigen.

Welche Aufgaben erwarten die Spieler in der Welt von Legends of Honor?
Zu Anfang muss der Spieler sich nach und nach seine eigene mittelalterliche Stadt im Schutze der Burgmauern erschaffen. Dazu müssen Gebäude errichtet, Ressourcen
abgebaut, die Stadtgrenzen erweitert und Steuern eingetrieben werden. Zudem sollten sie ihre Bewohner mit Dekorationen bei Laune halten, damit Betriebe effektiv produzieren. Das dynamische Spielprinzip erlaubt es, in wenigen Minuten große Armeen zu produzieren und auszurüsten. Von Zeit zu Zeit erhält der Spieler Aufträge von seiner Fraktion, die er im Kampf um Ehre unterstützt. Daneben gibt es ein prall gefülltes Questbuch, dass sich in die Bereiche Militär, Bauen und Rekrutieren aufteilt. Mit jeder erfüllten Quest kommen sie ihrem Ziel, zur Legende zu werden, näher.

Wie sorgen Sie für langfristigen Spielspaß?
Mit regelmäßigen Updates erweitern wir die Spielwelt Stück für Stück. Die Fans dürfen sich auf spannende Herausforderungen, neue Gebäude, Einheiten, Events und vieles mehr freuen. Zudem trägt die Spielerschaft selbst einen wichtigen Teil zum Spielverlauf bei, weshalb wir auf ein aktives Community Management setzen. So sorgen Kriege zwischen Fraktionen bzw. Allianzen, Diplomatie und Handel für Spannung. Niemand soll sich seiner Position zu sicher sein, denn Machtverhältnisse
können kippen und unerwartete Wendungen hervorbringen.

Wie verlief die Entwicklung von Legends of Honor?
Anfang 2015 führten wir bei Goodgame Studios eine neue Studiostruktur ein, um die Spieleproduktion nocheffektiver zu gestalten. Legends of Honor ist dabei das erste Projekt, das von dieser neuen Struktur profitiert hat und vom Studio Strategy Games in weniger als einem Jahr produziert wurde. Als Experten für Strategiespiele haben wir selbstverständlich reichlich Erfahrung und Expertise in diesem Genre gesammelt. Besonders wichtig war es uns daher, nicht nur auf Bewährtes zu setzen, sondern auch zahlreiche innovative Features in das Spiel zu integrieren. Wir verlassen uns aber nicht nur auf unser Know-how, sondern binden auch frühzeitig den Nutzer in die Entwicklung mit ein. Unser Ziel ist klar: Legends of Honor soll langfristigen Spielspaß garantieren.

Wie fügt sich das neue Spiel in das Portfolio von Goodgame Studios ein?
Goodgame Studios plant in den kommenden Jahren zu einem der weltweit führenden Entwickler und Anbieter von Spielesoftware aufzusteigen. Die Einführung der Studiostruktur und die damit verbundene Diversifizierungen unseres Spieleportfolios sind das zentrale Element, dieses Ziel zu erreichen. Mit Legends of Honor besetzen wir daher auch konsequent ein neues Segment im Markt für MMO-Browser-Strategiespiele. Durch das taktische und actionlastige Kampfsystem sowie die realistische Spielwelt sprechen wir insbesondere eine erwachsene männliche Zielgruppe an. Darüber hinaus planen wir, mit Legends of Honor besonders auf dem nordamerikanischen Kontinent Erfolge zu erzielen.

Über Phillip Knust:
Phillip Knust leitet seit Februar 2015 als Head of Studio Strategy Games bei Goodgame Studios die Entwicklung von Aufbau- und Strategiespielen. In seinen Verantwortungsbereich fallen neben der Produktion neuer Spiele auch die Weiterentwicklung der Erfolgstitel Goodgame Empire und Empire: Four Kingdoms.

Knust startete seine Karriere 2010 als Game Designer bei Goodgame Studios. 2012 wechselte er in die neu geschaffene Abteilung Product Management. Neben der Erstproduktion Goodgame Empire hat Knust auch die Entwicklung des weltweit umsatzstärksten deutschen Mobile-Spiels Empire: Four Kingdoms und der mehrfach ausgezeichneten Farmsimulation Goodgame Big Farm geleitet.

Vor seiner Zeit bei Goodgame Studios arbeitete Knust an unterschiedlichen Projekten im Bereich Mobile und Serious-Games. Er ist studierter Informatiker und war zuvor im Bauwesen tätig.

Quelle: Pressematerial


Weitere Beiträge:

Was meinst du?

Teile hier deine Meinung mit ...